It’s Smuggler’s Time: Lee mixt für uns

“Kannst du vielleicht mal einen Cocktail mit unserem neuen Smuggler’s Strength Gin machen?“ habe ich Lee vor einiger Zeit auf der Hanse Spirit in Hamburg gefragt. Kein Problem, meinte er, er würde da mal was ausprobieren. Und tatsächlich hat er diese Zusage nicht vergessen und mir nicht nur ein Rezept, sondern sogar zwei geschickt. Die Bilder seien ein wenig unscharf, meinte er, aber ich finde, so ein leichter Hamilton-Effekt kommt doch gut, oder? (Nein, ich meine nicht den Rennfahrer…). Ach so, falls ihr euch fragt, wer Lee ist: Lee Daniel Hobbs ist ein genialer Bartender, Mixer, Cocktailexperte, dessen Cocktailtipps wir ja schon öfter gebracht haben, zum Beispiel hier.

Im zweiten Cocktail hat Lee übrigens auch unseren TOMR‘s Tonic mitverwendet. Als ich gefragt habe, ob er diesen Tonicsirup kennt, grinste er nur. Klar, er kennt nicht nur TOMR’s Tonic, sondern auch Tom Richter höchstpersönlich. Klar, wieso frag ich eigentlich….

Sloe SmugglerSloe Smuggler

Alles in einen mit Eis gefüllten Shaker geben und kurz durchshaken. In einen leeren Shaker abseihen und nochmal trocken durchshaken. Ins Glas geben und eine Orangenzeste zum Abspritzen verwenden.

Williams Smuggler

“Built in glas” (alles mit Eis in ein Glas geben und mit einem Barlöffel gründlich verrühren).
Mit einem Stück karamellisierter Birne garnieren.

Williams Smuggler Bilder: Lee Daniel Hobbs

 

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NB Gin zum besten London Dry Gin der Welt gewählt

Wir bringen ja selten offizielle Pressemitteilungen hier im Blog – haben wir das eigentlich überhaupt schon einmal getan? Die Info, die uns heute zum NB Gin erreichte, lässt uns da eine Ausnahme machen. Hier also die Pressemitteilung von A Wee Taste of Scotland, dem Importeur des schottischen Gins:

“NB GIN gekrönt als bester London Dry Gin der Welt

Schottischer small batch Gin gewinnt Award bei den World Drinks Awards 2015

NB GinNB Gin hat den Preis als „bester London Dry Gin der Welt” bei den diesjährigen World Drinks Awards 2015 gewonnen. Die Gewinner des internationalen Wettbewerbs wurden in der Mittagspause der Whiskies and Spirits Conference in London am Donnerstag, den 19. März bekannt gegeben.

Die Preisverleihung wurde präsentiert vom Vorsitzenden und Herausgeber von TheDrinksReport.com Felicity Murray und die Gewinner wurden ausgewählt von einer internationalen Jury in drei Wettkampfrunden. Felicity sagte: „Die Jury, sowohl von der Geschmacks- als auch von der Design-Kategorie war extrem kritisch: Alle Marken, die einen Preis gewonnen haben, können zu recht sehr stolz darauf sein.“

Vivienne Muir, Inhaberin von NB Gin, sagte: „Wir sind hocherfreut und absolut stolz, dass wir diesen prestigeträchtigen Preis gewonnen haben. Von Anfang an stand bei uns die Qualität im Fokus und wir sind begeistert, dass dies nun bei den World Drinks Awards anerkannt und honoriert wurde. Es ist unglaublich, wie weit NB Gin in nur 18 Monaten seit seinem Launch gekommen ist. Wir sind extrem stolz auf diese Auszeichnung und sehr dankbar für all die Unterstützung.“

NB Gin wird produziert von Vivienne und ihrem Mann Steve in einem maßgefertigten Destillationsapparat aus Kupfer in ihrer Mikrodestillerie in North Berwick, Schottland. Unter Verwendung des London Dry Gin Destillationsprozess wird der Ultra Premium Gin aus reinem britischen Getreidealkohol und einer Mischung aus nur acht sorgsam ausgesuchten Botanicals hergestellt. Das garantiert ein weiches und ausbalanciertes Aroma.

Die neue Spirituose wurde bereits mit einer Silbermedaille in der Kategorie „Micro Distillery” bei den Gin Masters 2014 ausgezeichnet, und das nur neun Monate nach dem Launch von NB Gin. Im November 2014 heimste er den Preis für das „innovativste neue Produkt” bei den 9. East Lothian Food & Drink Awards ein. Und er war ein „klarer Gewinner” und “stahl wirklich die Show” in einem Gin Taste Test mit 11 verschiedenen Marken im November 2014 von der Zeitschrift The Scotsman.

Die Muirs sind begeistert von der überwältigenden Nachfrage nach NB Gin. Um diese Nachfrage beliefern zu können, haben die beiden kürzlich ihr Equipment aufgestockt und ihre Geschäftsräume bereits zum zweiten Mal erweitert.”

Falls ihr euch fragt, wo ihr denn nun eine Flasche NB Gin kaufen könnt…..na bei Ginobility natürlich und zwar direkt hier im Shop 

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Wien Gin und die drei Kesselbrüder: Das Interview

Wien Gin ProduktfotoSeit kurzem könnt ihr in unserem Shop den Wien Gin online kaufen. Sehr viele Infos lassen sich über diesen Dry Gin aus der österreichischen Metropole und seine Macher noch nicht im Netz finden, deshalb haben wir Tommy, Achim und Florian gebeten, uns ein wenig über sich und ihren Gin zu erzählen. Hier ist unser kleines Interview, angereichert mit vielen tollen Fotos, die uns die Drei zur Verfügung gestellt haben:

Drei Freunde haben sich als „Kesselbrüder“ zusammengetan und den Wien Gin erschaffen. Lüftet ihr für uns vielleicht ein klein wenig den Vorhang und verratet uns, wer ihr seid und was ihr so im „Leben neben dem Gin“ tut?
Das große Geheimnis ist gar keines. Wir kennen uns seit ungefähr 15 Jahren und sind seither sehr gute und enge Freunde. Achim arbeitet als Qualitätsmanager, Florian und ich bei einem Getränkegroßhändler. Wir sind Väter von insgesamt 6 Kindern (Tommy 3, Achim 2 und Flo 1) und sind alle glücklich verheiratet. Klingt kitschig – ist es auch, auf eine echt coole Art und Weise :-)

Wien ist ja nicht unbedingt als Stadt des Gins bekannt. Warum wolltet ihr der Stadt unbedingt einen Gin widmen?
Eine ganz einfache Antwort: München, Berlin und London haben einen eigenen Gin, ihren Gin. Drei coole, interessante Städte mit aufgeschlossenen Menschen. Diese Großstädte beinhalten Moderne und Tradition. Welche wunderbare Stadt mit der höchsten Lebensqualität fehlt hier noch? Genau das war unsere Motivation, unserer geliebten Stadt Wien einen eigenen Gin zu widmen.

Flo beim Brennen

Flo beim Brennen

Hattet ihr vorher schon eine ausgeprägte Gin-Affinität oder war das Thema für euch ganz neu?
In die Spirituose Gin haben wir uns vor ca. 5 Jahren verliebt. Über unseren Zugang zu kreativen Gastronomen haben wir Gins aus allen Ecken dieser Welt probieren dürfen und die ein oder andere Flasche in geselliger Runde geleert. Im Jahr 2012 entschieden wir uns dann, einen für Wien typischen Gin zu entwickeln, eben den Ersten „Vienna dry Gin“.

Ihr habt den Wien Gin in einer Laborbrennerei selbst kreiert. Wie kamt ihr an diese Brennerei und hattet ihr Vorkenntnisse im Brennen?
Die ersten Versuche waren extrem witzig. Manche Männerrunden vergnügen sich am Samstagabend mit Pokern. Wir saßen bei uns im 21. Bezirk und versuchten das ganz spezielle und besondere Geschmackserlebnis zu produzieren. Florian hatte von seinem Großvater die grundsätzlichen Kenntnisse des Brennens erhalten. Achim und Ich besserten unsere „Konsumentenkenntnisse“ mit Brennerkursen auf. Laborbrennereien bzw. gebrauchte Anlagen bekommt man für rund 1000 € im Internet.

Tom beim Abfüllen

Tom beim Abfüllen

Abfüllung

Abfüllung

Mit dem erfolgreichen Launch eures Gins seid ihr auf die Anlagen befreundeter Brenner gewechselt, um die Nachfrage befriedigen zu können. Verratet ihr, wo der Wien Gin hergestellt wird?
Über unsere hauptberufliche Arbeit (Flo und Tommy) hatten wir natürlich immer schon sehr gute Zugänge und Bekanntschaften zu namhaften Brennern. Es war echt beeindruckend, dass wir hier diesen extrem positiven Zuspruch bekommen haben. Als „Kuckucksbrenner“ sind wir natürlich über diese Freundschaftsbeweise sehr dankbar. In naher Zukunft werdet ihr (versprochen ihr gehört zu den Ersten) unsere Freunde auch kennenlernen, denn da kocht schon etwas ganz Großes in unserem Kessel, das nicht mehr lange auf sich warten lässt. :-)

Das macht uns natürlich neugierig: Denkt ihr schon über ein weiteres Produkt nach?
Mehr als Nachdenken, wir werden euch in naher Zukunft mit etwas super Gutem überraschen.

Plant ihr, über kurz oder lang eine eigene Brennerei aufzubauen?
Der Flo hätte am liebsten eine kleine Fabrik, aus der den ganzen Tag der Qualm hochsteigt und alte Pferdekutschen den fassgereiften Gin in die Altstadt nach Wien liefern. Wir werden sehen, was die Zeit bringt, der Wunsch ist auf jeden Fall da.

Flo beim Abfüllen

Flo beim Abfüllen

Achim beim Abfüllen

Achim beim Abfüllen

Erzählt uns doch etwas über die geschmackliche Ausprägung des Wien Gins.
Die Holunder und Zitrusaromen waren uns beim Antrunk sehr wichtig. Holunder hat in Wien eine große Bedeutung, jeder Wiener kennt und liebt den Holundersaft von seiner Großtante oder Oma. Eine Beere/Blühte der armen Leute. Die Spritzigkeit der Orange unterstützt den angenehmen Nachklang des Wachholders beim Abgang. Es war uns wichtig einen leicht zu trinkenden Gin herzustellen. Wer die Wiener Mentalität kennt, weiß, dass wir in einer geselligen Runde gerne mehr als ein Gläschen trinken.

Hattet ihr zu Beginn ein bestimmtes Geschmacksbild im Sinn oder habt ihr euch beim Experimentieren mit den Botanicals einfach überraschen lassen?
Wir wussten von Beginn an, dass die Holunderaromen und die Muskatnussblüte vorne stehen müssen, der Rest entstand durch viel, viel, viel, viel, viel experimentieren.

Tom und Flo auf der GAST in Salzburg

Tom und Flo auf der GAST in Salzburg

Am Schluss jedes Interviews steht bei uns immer die Frage, wie denn der Interviewte selbst seinen Gin gerne trinkt. Pur? Mit einem bestimmten Tonic? Oder gibt es einen Geheimtipp für einen Cocktail? Ihr seid zu dritt, also sollte es jetzt vermutlich drei verschiedene Antworten geben, oder?
Flo trinkt unseren Gin am liebsten mit Fentimans Rose als Wiener Mädel (Rosa Pfefferbeeren ganz wichtig). Achim bevorzugt den Klassiker Gin Tonic (mit Fever Tree Tonic) und Blutorangenscheibe. Tommy trinkt derzeit die „Frau Holler“ (Wien Gin mit Fentimans Elderflower) am liebsten.

Falls ich irgendetwas ganz Wichtiges nicht angesprochen habe, das ihr aber gerne unbedingt weitergeben wollt, dann ist hier jetzt noch Gelegenheit dazu…..
Nehmt euch Zeit, kommt nach Wien und trinkt mit uns ein Wiener Mädl im Prater oder ein Gin Tonic am Stephansplatz, dann werdet ihr schnell die intensive Liebe zu unserer Stadt und unserem Gin verstehen.
Wir danken Ginobility für die Möglichkeit uns Kesselbrüder vorstellen zu dürfen.
Baba und küss die Hand :-)
Tommy, Achim und Flo

Mit Helfern nach dem Abfüllen

Mit Helfern nach dem Abfüllen

Und wir sagen Dankeschön für das Interview und die vielen Bilder, die uns tolle Eindrücke vom Wien Gin und euch drei Kesselbrüdern vermitteln! Und jetzt sind wir ja echt gespannt, was da in nächster Zeit Besonderes auf uns zukommt!

Ach ja, jetzt seid ihr sicher neugierig und wollt Gin unbedingt probieren. Hier könnt ihr den Wien Gin online kaufen: Klick

Bilder: Kesselbrüder GmbH

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Messefundsachen – Neue Gins gesichtet

Es sind grad spirituöse Zeiten: Kaum ein Wochenende vergeht, an dem nicht irgendwo in Deutschland eine Spirituosenmesse ausgerichtet wird. Manchmal sind es kleine Veranstaltungen, oft Whiskymessen, manchmal große, renommierte Veranstaltungen mit einem breiten Spirituosenangebot. Wer ein neues Produkt auf den Markt bringt, ist klug beraten, die Gelegenheit zu nutzen und es auf einer Messe dem breiten Publikum vorzustellen. Dieses Jahr wurden (und werden – die Messezeit ist ja noch längst nicht vorbei) besonders viele neue Abfüllungen präsentiert – oder kommt mir das nur so vor? Vom nginious! hatte ich euch ja bereits nach dem Besuch der Hanse Spirit hier im letzten Beitrag berichtet.
Etliche weitere neue Gins habe ich in den vergangenen Wochen entdeckt im Messegetümmel und einmal ein paar herausgepickt. So als Teaser quasi, um euch ein wenig die Nase lang zu machen :-) . Welcher von diesen Gins würde euch interessieren? Oder kennt ihr schon einen davon und könnt etwas dazu sagen?

Übrigens: Den einen oder anderen werdet ihr dann demnächst hier im Ginobility-Shop wiedersehen und dann gibt’s auch ausführliche Infos und Tastingnotes.

Ziegler G=in³

gin3Die renommierte Edelobstbrennerei Ziegler hat es sich nicht nehmen lassen, auch einen eigenen Gin herauszubringen. Premiere des G=in³ war auf der Finest Spirits in München. Klassisch ist er ausgerichtet, der Wacholder gibt ganz klar die Linie vor. Zitrusaromen balancieren ihn harmonisch aus. Ein aromatischer und weicher Gin. Ideale Grundlage für Gin Tonics.

Soul of Bavaria

Soul of BavariaWer zitrusbetonte Gins mag, ist beim Soul of Bavaria genau richtig! Ein wunderbares Frühlingströpfchen, so herrlich frisch und rein. Johannes Schlemmer bietet diesen Gin erst seit wenigen Wochen neben seinem Spirit of Bavaria an, einem Vodka aus bayrischem Weizen.

The King

TheKingIn der Destillerie Schusterhof in Fürholzen entsteht The King, der aromatisch einen absoluten Kontrapunkt zum Soul of Bavaria setzt. Hier haben wir einen würzigen, in der Aromatik eher dunkel geprägten Gin vor uns. Mit über 50 Botanicals arbeitet der Vater des Kings, Dario Lindermeier.

Edelstahl Gin

Edelstahl GinBereits im Januar hatte ich euch im Blogbeitrag über neue Gins vom Edelstahl Gin der Märkischen Spezialitätenbrennerei in Hagen berichtet. Hier auf der Finest Spirits in München begegnet er mit das erste Mal auf einer Messe. Ein sehr schön trockener, ausgewogener Gin mit einer feinen Schlehennote.

Gin Sieben

Gin SiebenDiesem Gin begegnete ich nicht auf der Finest Spirits, sondern auf der Whisky Time, einer kleinen Hausmesse in Frankfurt. Gastgeber Gregor Haslinger selbst hat den Gin Sieben herausgebracht, der unter anderem auf den typischen sieben Kräutern der Frankfurter Sauce basiert (Wer kann sie nennen? Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch – Ich muss gestehen, ich musste nachschauen…). Ein angenehm würziger, leicht floraler Geschmack mit ganz besonderen aromatischen Noten macht den Gin Sieben sehr reizvoll.

Gin, Messe

nginious! Gin auf der Hanse Spirit

nginious StandNach dem Besuch einer Spirituosenmesse bleibt bei mir nie der Eindruck zurück: Okay, war nett, aber viel Neues hast du nicht gesehen. Ganz im Gegenteil: Auf jeder Messe lassen sich immer ganz bemerkenswerte Entdeckungen machen, so auch dieses Jahr auf der Hanse Spirit in Hamburg. Eine davon betraf einen besonderen Gin und die möchte ich euch hier natürlich nicht vorenthalten: Oliver Ullrich stellte stolz sein Produkt „nginious!“ vor. Der junge Gin-Begeisterte ist Deutscher, lebt und arbeitet aber in der Schweiz. Mit Ralph Villiger und Iris Menne-Ullrich zusammen betreibt er in Zürich sehr erfolgreich die Ginbar „4 Tiere“.

Mit dem Ausschenken alleine wollte er sich irgendwann nicht mehr zufrieden geben, es reizte ihn, einen eigenen Gin zu kreieren. Etwas Besonderes sollte es sein: Einen Schweizer Charakter wünschte er sich für sein Produkt und er wollte aus den Botanicals das Beste an Aromen herausholen, was möglich ist. Getüftelt wurde, getestet und verglichen, bis Oliver Ullrich schließlich mit dem Ergebnis zufrieden war und den Brennvorgang in die Hände von Hans Erismann in seiner Brennerei in Eschenmosen abgeben konnte: nginious! war geboren.

nginious Flasche

18 Botanicals prägen den Geschmack des nginiuos!, der stark an Kräuter und Bergwiesen erinnert – so, wie man sich ein Schweizer Produkt typischerweise vorstellt, meint Ullrich. Und das Aroma des nginious! entsteht nicht einfach so in einer Destillation aller Botanicals miteinander, Olliver Ulrich hat sich für das Destillieren in einzelnen Chargen und das anschließende Blenden entschieden. So entsteht also ein etwas anderer Gin, ganz so, wie er es immer gewollt hat.

nginious 18 Botanicals

In vier verschiedenen Gruppen werden die Botanicals zusammengestellt und gebrannt, jeweils in kleinen Chargen von rund 100 Litern. Dieser Brennvorgang dauert etwa 3 bis 4 Stunden und das ist das Maximum, was Ullrich den Botanicals zumuten möchte. Größere Chargen würden stundenlang vor sich hinkochen, meint er, und die ganze Geschmackskomposition durch die sorgfältige Mazeration in unterschiedlicher Dauer zwischen 6 und 10 Stunden wäre wieder zerstört.

Sicher interessiert es euch, welche Botanicals denn im nginious! in diesen vier Gruppen verwendet werden:

  • Frucht: Wacholder, Berberitze, Lorbeerfrüchte
  • Kräuter: Heublumen, Rotkleeblüten, Goldmelisse, Verveine, Ysop, Kamille, schwarze Johannisbeerblätter, Iriswurzel, Silberdistelwurzel, Galgant
  • Citrus: frische Grapefruit, Zitronen- und Orangenschalen, dazu zur Abrundung ganzer geschälter Kardamom
  • Süßholz

Beim Blenden kommen dann von jeder Gruppe 3 bis 4 Chargen zusammen, lediglich vom Süßholz wird nur eine Charge zum Abrunden herangezogen. Weitere Süßstoffe kommen übrigens in den nginious! Gin nicht hinein. An das Blenden schließt sich eine Ruhezeit von 6 bis 8 Wochen an, in der alle Stoffe und Aromen eine harmonische Verbindung miteinander eingehen können.

nginious BotanicalsNeben diesem nginiuos! Swiss Blended Gin in der klaren Glasflasche stehen da aber noch weitere Produkte auf der Präsentationstheke vor Oliver Ullrich. Feines Leder umgibt diese Flaschen. Es ist der nginious! Vermouth Cask Finish, erfahre ich – wiederum etwas Außergewöhnliches. Als Ullrich die Idee hatte, die Kräuteraromen seines nginious! durch ein Finish mit denen eines Vermouths zu verbinden, stieß er zunächst einmal auf eine Schwierigkeit: Roberto Bava von Cocchi in Piemont klärte ihn auf, dass er seinen Vermouth längst nicht mehr in Fässern lagert, sondern in Edelstahltanks. Doch auch er fand den Gedanken an einen fassgefinishten Gin verführerisch und lagerte extra seinen Vermouth di Torino für ein halbes Jahr in einem Barolofass.

Nachdem der Vermouth das Fass (ca. 250 l) verlassen hatte (keine Angst, ein guter Unternehmer verschwendet nichts: Auch der Vermouth wurde von Oliver Ullrich abgefüllt), kam der nginious! hinein. Nach einer Woche hatte das frische Vermouthfass den Gin derart aromatisiert, dass er herausgenommen und gegen frischen Gin ausgetauscht wurde. Der wiederum durfte dann fast 8 Wochen darinnen verbleiben und wurde anschließend mit der ersten Füllung verschnitten. Voilà: Der nginious! Vermouth Cask Finish war geboren. Er hat sich aromatisch leicht verändert, die Aromen sind „dunkler“ geworden, komplexer, aber der Grundcharakter des nginious! ist erhalten geblieben und bleibt erkennbar. So war der Plan und der ist gelungen.

Ob es ein weiteres Finish geben wird, frage ich. Mal sehen, vielleicht. Noch sei nichts Konkretes in Planung. Bezugsquellen für den Gin gibt es bisher nur für die Schweiz, zu finden auf der Homepage von nginious!

Edit: So schnell ganz gehen….Nachdem ich den Bericht heute morgen veröffentlicht hatte, meldete sich kurz darauf Oliver Ullrich mit der frohen Botschaft, dass der nginious! auch in Österreich zu haben ist und ganz ganz neu jetzt auch in Deutschland und Benelux!

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Liebeselixiere zum Valentinstag: Drinks von Tom Hausknecht

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber nicht nur mit kulinarischen Genüssen kann man am Valentinstag beim bzw. bei der Liebsten punkten. Tom Hausknecht, vielfach ausgezeichneter Chef-„Alchemist“ in der legendären Kufsteiner Speakeasy-Bar Stollen 1930, hat für uns zum Valentinstag auf Basis unübertrefflicher Gin-Spirits zwei Liebeselixiere für SIE und IHN bereitet. Wen wundert’s, hält das unique Hide-Away in einem 600 Jahre alten Stollen des Festungsberges mit 540 verschiedenen Gin-Labels doch den aktuellen Weltrekord bezüglich Sortenvielfalt unter den Wacholder-Bränden.
Also, Ihr lieben Liebenden, der Valentinstag naht: Mix it, Baby!

Liebeselixier Valentine’s Day für IHN

  • 4cl Ferdinands Saar Quince Gin und Eiswürfel in ein Glas füllen.
  • In einer Pipette ca. 1 cl Eiswein hinzu geben.
  • Das Ganze mit Fever Tree Mediterran Tonic anreichern und
  • mit einem Rosmarin-Zweig servieren.

Valentins für ihn

Liebeselixier Valentine’s Day für SIE

  • 4cl G’Vine Floraison und Eiswürfel in ein Glas füllen.
  • Dazu Fentimans Rosenlimonade geben
  • und Rosenblüten als Deko.

Valentines für sie

Bilder: Stollen 1930

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Von Krannawetz und Filtersteinen: Stefan Penninger im Interview über den Granit Gin

Heute haben wir besonderen Lesestoff für euch: Stefan Penninger, Juniorchef der Alten Hausbrennerei Penninger GmbH, stand uns für ein Interview zur Verfügung. Nehmt euch doch einen Gin & Tonic, lehnt euch gemütlich zurück und lasst euch von Stefan Penninger über den Granit Bavarian Gin und einige Hintergründe informieren.

Stefan PenningerDu bist Juniorchef der Hausbrennerei Penninger quasi durch „Geburtsrecht“. Wurde dir dadurch auch ganz selbstverständlich die Liebe für Spirituosen und das Brennen in die Wiege gelegt? War dein Berufsziel nie in Frage gestellt?

Stefan: Ich bin natürlich hier auf dem Hof der Brennerei aufgewachsen und bin daher von Kindesbeinen an mit der Familientradition des Schnapsbrennens vertraut. Die Nachfolge in einem Familienunternehmen wie dem unseren anzutreten, bedeutet aber nicht nur Liebe zur Spirituose an sich und zur Destillationskunst zu zeigen. Dabei geht es auch um Verantwortung, nicht nur für die eigene Familie, sondern auch für die Arbeitsplätze unserer knapp 60 Mitarbeiter. Diese Entscheidung ist mir zugegebenermaßen nicht leicht gefallen. Aber letzten Endes hat sich das eher als Angst vor der eigenen Courage herausgestellt – bereits nach kurzer Zeit war mir klar, dass mir die Arbeit in unserer Schnapsbrennerei unglaublich viel Spaß macht. Das ist ja auch etwas, was nur sehr wenige erleben können und beileibe kein Allerweltsberuf.

Welche Ausbildung hast du absolviert, wie hast du dich auf deinen Job vorbereitet?

Stefan: Bei der Wahl eines Studienfachs hatte mein Vater mir bereits den Rat gegeben, dass doch eine kaufmännische Ausbildung längerfristig gesehen wichtiger sei als beispielsweise ein Studium der Lebensmitteltechnologie. Also habe ich mich für klassisches BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik entschieden. Nach meinem Studium habe ich begonnen, mich in Seminaren und Fortbildungen in die fachliche Seite unseres Handwerks einzuarbeiten. Dazu gehören Brenner- und Destillateurskurse wie auch meine Ausbildung zum geprüften Edelbrandsommelier bei der Hochschule Weihenstephan. Bei uns ist es genauso wichtig wie in den meisten anderen Branchen auch, ständig am Ball zu bleiben und sich immer weiterzubilden.

Erzählst du uns, welche Aufgaben du in deiner Firma alles wahrnimmst? Wo liegen deine Schwerpunkte?

Stefan: Aktuell obliegt mir noch im Alltagsgeschäft klassisch der Bereich Marketing und Kommunikation. Jedoch hat unser Betrieb noch eine so überschaubare Größe, dass wichtige Entscheidungen zusammen in kleiner Runde getroffen werden können. Das bedeutet, dass sich je nach Frage diejenigen zusammensetzen, bei denen es jeweils am sinnvollsten ist. In der Produktentwicklung wären dies beispielsweise unser Destillateurmeister, mein Vater als Lebensmitteltechnologe und ich für das Marketing. Aber klar ist auch, je näher der Ruhestand meines Vaters rückt, desto mehr Aufgaben werden auch auf mich übertragen.

Euren Granit Gin gibt es seit 2014, aber einer bayrischen Traditionsbrennerei ist natürlich Wacholder nicht fremd, den gab es in eurer Historie bereits. Ist euer Gin jetzt also quasi ein Relaunch dieser Spirituose oder ist er eine völlige Neuentwicklung?

Stefan: Ich würde sagen, sowohl als auch. Es gab in den Fünfzigerjahren schon einen Doppelwacholder von meinem Großvater, und verschiedene Kräutergeiste haben wir auch bereits seit Jahrzehnten im Programm. Aber der Markt hat sich verändert, und viele Produkte in alter Form hätten heute wohl keine Chance mehr. Umso interessanter war für uns, uns mit der Expertise in der geschmacklichen Kombination dieser Beeren, Kräuter und Wurzeln in eine internationale Spirituosenkategorie zu wagen. Aber ich muss zugeben, ohne meinen Einstieg in die Brennerei und meinen Willen, unbedingt einen Gin bayerischer Art machen zu wollen, gäbe es den GRANIT mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Damit war er auch völliges Neuland für unseren sonst eher traditionell aufgestellten Betrieb.

Erzähle uns etwas über die verwendeten Botanicals. Was prägt den Geschmack des Granit Gin, worauf legt ihr Wert bei der Auswahl?

Stefan: Aus der Historie als Kräuterdestillateure war uns natürlich klar, welche unserer heimischen Botanicals wie am besten harmonieren. Die Kunst liegt nun darin, die klassischen Gin-Botanicals und unsere altbekannten, heimischen Drogen zu vermählen. Wir wollten einen Gin komponieren, der auch bei internationalen Tastings ganz klar als klassischer Dry Gin hoch bewertet wird. Andererseits sollte aber auch unsere bayerische Handschrift deutlich erkennbar sein. Beides ist uns, meiner Meinung nach, hervorragend gelungen. Die dominante Kräuternote – neben der „Krannawetz“, dem bayerischen Wort für Wacholder – ist die Melisse, gefolgt von Angelikawurzel, Arnika, Kamille, aber auch Bärwurz und Enzian.

Beim schier unüberschaubaren Ginangebot, das es derzeit gibt, scheint einer den anderen doch noch innovativere, noch neuere Ideen und noch speziellerem Geschmack zu übertrumpfen. Kann sich ein klassischer Gin mit einer so starken Wacholdernote wie der Granit Gin überhaupt unter der immer jüngeren Gin-Gemeinde eine große Anhängerschaft bewahren?

Stefan: Das war mir auch beim ersten Nachdenken darüber, was unseren Gin ausmachen soll, bereits klar: Einen weiteren New Western Style Gin, von denen viele von Kritikern eher als „Flavored Vodkas“ eingeordnet werden, wird es bei uns nicht geben. Bayerisches Lebensgefühl bedeutet für mich auch, mit neuen Ideen etwas Modernes zu erschaffen, ohne dabei die Tradition zu vergessen. Daher auch die klassische, wacholderlastige Interpretation eines Gin.
In Gesprächen mit interessierten Gästen an unseren Messeständen wie auch mit Spirituosenkritikern und Sommeliers zeigt sich, dass dieser Ansatz sehr gut ankommt. Bei der schieren Übermenge von Agentur-Gins, bei denen die Gestaltung der Flasche wichtiger war als der Geschmack des Produkts, kann sich ein so bodenständiger, regional verwurzelter Gin wie GRANIT deutlich hervorheben.
Und weil du die jünger werdende Fanbasis im Bereich Gin ansprichst: Ich finde, es ist eine wundervolle Entwicklung, wenn sich auch im Altersbereich zwischen Mitte 20 und Mitte 30 eine interessierte Anhängerschaft bildet, die sich sensorisch aus- und weiterbildet. Junge Menschen, denen Geschmack und Qualität von Spirituosen wichtig ist, und nicht nur der schnelle Wirkungskonsum.

Stichwort Bio: Eure bisherigen Spirituosen sind nicht bio-zertifiziert, warum war euch das jetzt beim Gin wichtig?

Stefan: Es ist gar nicht so einfach, erfolgreich bio-zertifizierte Spirituosen herzustellen. Vor allem die höhere Kostenseite bei bio-zertifizierten Ausgangsstoffen resultiert in einem höheren Preis des Produkts für den Endkunden – und wer ist das dann auch wirklich bereit zu bezahlen? Bei einem Premium-Gin in der Preisklasse um die 30 Euro ist dies aber durchaus machbar.
Prinzipiell geht es mir aber nicht nur darum, dass die Qualität der Ausgangsstoffe höher ist – auch die Schonung von Natur und Umwelt durch den Verzicht auf Pestizide und Düngemittel kommt hinzu. Ich bin generell ein Fan von Produkten, die bio und möglichst regional hergestellt werden.

Aquavitae Granit

Wenn man über Granit Gin spricht, kommt man am Granitstein natürlich nicht vorbei. Er ziert nicht nur jede Flasche, sondern kommt auch beim Herstellungsprozess zum Einsatz. Erzählst du uns, was ihr da entwickelt habt und welchen Einfluss dieser Vorgang auf den Gin hat?

Stefan: Spezielle und ungewöhnliche Filtrationsmethoden gibt es schon seit langer Zeit. Unser Filtrationsgerät, das wir mit Granitsteinen und –kiesel gefüllt haben, stammt ursprünglich aus den Sechzigerjahren. Damals war dieser Oxy-Esterator mit Silberkügelchen gefüllt, welche einen geschmacklichen Effekt auf das Destillat haben sollten. Wir konnten das Gerät, das sich bei uns im Fundus des Ersten Bayerischen Schnapsmuseums befand, restaurieren und mit Granitsteine befüllen – der von uns erhoffte Silberschatz wurde aber anscheinend schon vom Vorbesitzer gehoben.
Vom Filtrationseffekt her hat unsere physikalische Granitfiltration kein signifikant anderes Ergebnis als ein klassischer Zellulosefilter. Aber sie ist der Produktionsschritt, der den Gin mit dem namensgebenden Granit aus unserer Heimatstadt Hauzenberg verbindet. Es ist also ein eher symbolischer Aufwand, den wir hier eingehen. Mir ist aber wichtig, dies zu erklären, damit wir hier nicht mit esoterischem oder sonstigem Voodoo in Verbindung gebracht werden.

Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass man die kleinen Granitsteine jetzt auch separat nachkaufen kann. Werden die Granitsteine denn tatsächlich eurem Vorschlag gemäß als Eiswürfelersatz verwendet?

Stefan: Ich persönlich mache das nur, wenn Gäste da sind. Aber wir haben sehr viele Nachfragen nach einzelnen Granitsteinen bekommen. Daher gehe ich davon aus, dass Fans von GRANIT auch sehr gerne diesen hochwertigen Gin mit der entsprechend ungewöhnlichen Darreichungsform zelebrieren. Ein Wunsch, auf den wir nun gerne reagieren.

Stillstand bedeutet im Business Rückschritt, heißt es ja immer so schön. Seht ihr das im Hinblick auf den Bavarian Gin auch so? Gibt es bald eine Variation eures Gins? Eine weitere Abfüllung, auf die wir gespannt sein können?

Stefan: Natürlich kommen einem bei einem erfolgreichen Produkt gleich noch die üblichen Gedanken und Hoffnungen. Ein Sloe Gin, ein Distiller’s Cut, Fassgelagert und in Barrel Strength – es gibt ja nichts, an das nicht schon jemand gedacht hätte. Und einige dieser Ideen haben auf jeden Fall ihren Reiz – wir machen ja auch beispielsweise schon seit Jahrzehnten Schlehenliköre. Aber aktuell haben wir nichts in Planung, erst soll GRANIT in seiner jetzigen Form die Aufmerksamkeit erhalten, die er verdient hat.

Wenn du dich als Prophet betätigen würdest, was hättest du über die Entwicklung des Gin-Marktes zu erzählen, international oder vielleicht in Deutschland im Speziellen? Wie wird das Angebot deiner Meinung nach in 10 Jahren aussehen?

Stefan: Vorneweg: Das ist natürlich alles Kaffeesatzleserei oder bestenfalls Bauchgefühl. Ich denke, der deutsche Gin-Markt wird sich bald konsolidieren, vor allem in der Breite des Angebots. Viele Quereinsteiger werden nach einer schnellen Erfolgsphase von der Realität eines schrumpfenden Spirituosenmarktes eingeholt werden. Toll finde ich, dass Gin mittlerweile zu einer Standardkategorie auch für deutsche Hersteller werden konnte. Diejenigen von uns Schnapsbrenner-Kollegen, die es bereits seit Jahrzehnten gibt, werden auch weiterhin existieren. Von den vielen Selfmademännern und –frauen werden sich manche halten können und manche nicht, wir werden sehen. Viele dieser Marken werden wieder verschwinden, andere im Portfolio der Großkonzerne landen.
Wichtig für uns alle – uns Hersteller ebenso wie die Gastronomen oder die privaten Genießer zu Hause – ist, dass sich der Geist langsam wandelt. Hochwertige Spirituosen werden von immer mehr Konsumenten getrunken, denen etwas am Genuss und an der Philosophie hinter dem naturnahen Schnapsbrennen liegt. Davon profitieren wir letzten Endes alle.

Stefan Penninger und Granit

Ganz klar, jeder Ginhersteller mag sein Produkt am liebsten. Traust du dich, uns andere Gins zu nennen, die du auch ab und zu einmal gerne im Glas hast?

Stefan: Ich wäre ja auch ein ziemlich schlechter Sommelier und Schnapsbrenner, wenn ich nicht meinen Gin so machen würde, wie er mir selbst am besten schmeckt. Aber wenn es darum geht, mal was anderes zu probieren – mein guter Spezl und Kollege Johannes Anleitner aus Bad Kötzting macht mit seinem Horsetown Gin einen hervorragenden Cousin zum GRANIT.

Irgendwie ist es einfach eine obligatorische Frage: Wie trinkst du selbst deinen Bavarian Gin am liebsten? Wie kommt er am besten zur Geltung? Und wenn mit Tonic, dann mit welchem?

Stefan: Am liebsten trinke ich GRANIT pur im Sipping Glas. Aber als Drink empfehle ich unseren Signature Drink NIGHTSKY, mit Thomas Henry Tonic Water und 2cl Penninger Edellikör „Wilde Schlehe“ – die Schlehe in Kombination mit dem Duft des Tonic Water ergibt wundervolle ätherische Noten in der Nase. Beim klassischen Gin-Tonic nehme ich eines der Elderflower-Tonics, welche hervorragend zur würzigen Kräuternote des GRANIT Gin passen.

Stefan Penninger2

Dankeschön ☺
Stefan: Bitte gerne ☺

Zur Homepage des Granit-Gins geht es hier.
Und hier könnt ihr den Granit Gin in unserem Shop kaufen

 

Bildrechte: 2x Penninger, 1x selbst

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Schon probiert? Greyling Gin aus Michigan

greyling_bottle_small_1 Seit Frühjahr 2014 haben wir den Greyling Gin in unserem Programm. Habt ihr ihn schon probiert? Im Moment ist er im Ginobility-Shop gerade reduziert, deshalb möchten wir euch hier an dieser Stelle noch einmal kurz auf ihn aufmerksam machen. Wäre doch gerade eine gute Möglichkeit, diesen US-amerikanischen Gin einmal zu testen, oder? Hier findet ihr ihn im Shop.

Der Greyling Gin kommt aus Michigan und wird von Two Birds Artisan Spirits als Small Batch Gin hergestellt. Benannt ist er nach einer kleinen bedrohten Fischart des Bundesstaates. Das soll die lokale Bindung des Unternehmens unterstreichen. Keine Sorge, im Geschmack macht sich das nicht bemerkbar….. Da hatte ich mir mehr Gedanken über den Zusatz „Modern“ auf dem Etikett gemacht. „Modern Dry Gin“. Also eher etwas im New Western Stil, weg vom typischen Wacholder-Bild?

Beim persönlichen Tasting konnte ich mich überzeugen: Der Wacholdercharakter ist deutlich da, der Greyling will traditionellen Geschmack nicht völlig über Bord werfen.greylingkickstarterimage1

Was ebenfalls zum Vorschein komm, sind deutliche Zitrusaromen und eine sehr angenehme florale Note. Neben Wacholder kamen auch Orangen- und Grapefruitschale, Koriander und einheimischer Lavendel zum Einsatz (jede Menge Hintergrundinformation könnt ihr hier im Interview mit den beiden Vätern des Greyling Gin nachlesen, das wir letztes Jahr geführt haben). Es ist ein schöner solider Gin, bei dem die verarbeiteten Botanicals sehr gut herauskommen und ein angenehmes geschmackliches Miteinander ergeben. Ich finde den Greyling sehr gut zum Pur trinken, aber auch ideal beispielsweise für einen Martini.

So, das sind meine Eindrücke. Wie sind eure?

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