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Der GINOBILITY Gin-Blog

Gin, Genever & Vermouth

Cockney's Premium Gin - Vorgestellt im Interview

Mit dem Cockney’s  haben wir jetzt einen belgischen Gin im Programm, den wir nicht nur im Ginobility-Shop anbieten, sondern auch exklusiv nach Deutschland importieren und hier vertreiben. Als wir diesen zitrusfrischen Gin und seine Macher auf dem Bar Convent Berlin kennengelernt haben, wussten wir sofort: Das ist ein besonderes Produkt, das aus der breiten Menge der vielen Gins heutzutage herausragt. Nicht nur in Form der auffälligen schlanken, grünen Flasche, sondern auch durch seinen individuellen Geschmack, der von besonderen Zitrusfrüchten geprägt ist. Kennt ihr die Yuzu Frucht, diese japanische Mandarinen-Limette? Sie ist ganz maßgeblich an dem wunderbaren Aroma des Cockney’s beteiligt.

Cockneys 1 Roel Corthals, Tom Heeremans und Jan Maarten Willems

Roel Corthals ist einer der drei Gründer des kleinen belgischen Ginunternehmens, die es gemeinsam mit ihrem Master Distiller Luc Waterschoot betreiben. Roel erzählt uns in einem kleinen Interview von ihrem noch sehr jungen Produkt.

Cockney’s Gin ist ein neues Produkt mit traditionellen Wurzeln - ein Revival-Gin sozusagen. Erzählst du uns kurz die Geschichte dieses belgischen Gins, der seltsamerweise einen typisch englischen Namen trägt?

Roel: Der Name des Gins lässt sich erklären durch den Londoner, der nach Gent kam und in Belgien Gin destillierte. Ein Cockney ist ein Londoner aus der Arbeiterschicht und uns gefiel dieses Image, besonders der Lebensstil dieses „einfachen“ Londoners damals.
Gin ist ein direkter Nachkomme des Genevers, ohne den der Gin nie existiert hätte. Es ist auch nett zu wissen dass Jenever im südlichen Teil der Niederlande entstand – heute Flandern genannt – was die Geschichte abrundet.
Gent ist heute wie schon immer ein Zentrum großer Erfolge, Kreativität und Gegensätzlichkeit. Es ist ein lustiger Zufall, dass es ausgerechnet diese Stadt war, in der ein rebellischer Londoner den ersten belgischen Gin kreierte.

Wie kam es jetzt zu der Idee, nach diesem alten Rezept den Cockney’s wieder aufleben zu lassen und nicht einen neuen, modernen Gin zu kreieren?

Roel: Cockney’s Gin entstand als wir das Originalrezept nahmen und dann noch 15 weitere Botanicals zu den ursprünglichen 3 hinzufügten. Wacholder, Koriander und Enzian machen den Gin nett und trinkbar,, aber nicht zweitgemäß. Wir haben dem Gin –mit aller Hochachtung vor seiner Herkunft – mehr Klasse verliehen, ihn zeitgemäßer gemacht und ihn dem Stil des 21. Jahrhunderts angepasst.

Cockney’s Gin ist ein sehr zitrusfrischer Gin. Welche Botanicals werden verwendet, um das Produkt aromatisch zu prägen?

Roel: Es ist tatsächlich viel Zitrusfrucht in unserer  Botanical-Mischung.  Neben den klassischen Zitrusbotanicals sind es Bitter Orange und vor allem Yuzu, die dem Cockney’s sein besonderes Aroma und seine Frische verleihen.

Master Distiller Luc Waterschoot Master Distiller Luc Waterschoot

Cockney’s Gin ist ein „Distilled Gin“.  Können Sie uns Einzelheiten über die Herstellung des Gins verraten? Wie lange beispielsweise mazeriert wird, wie die Brennblase beschaffen ist oder auch wie groß die Batches sind, in denen destilliert wird usw.

Roel: Wir benutzen eine traditionelle kupferne Pot Still Brennblase um das Maximum an Aromen aus den Botanicals herauszuholen. Die Mazerationszeit hängt vom jeweiligen Botanical ab und liegt zwischen 1 und 6 Stunden.
Die Batches sind klein und reichen von 230 bis etwa 260 Flaschen, abhängig von der erzielten Alkoholstärke.

Seit einiger Zeit vertreiben wir den Cockney’s Gin ja nun hier auf dem deutschen Markt. Wo sind denn bisher die Hauptkunden vom Cockney’s Gin zu finden? Liegt der Schwerpunkt auf dem belgischen Markt oder exportieren Sie bereits viel? Wenn ja, in welche Länder?

Roel: Wir möchten unseren Gin eigentlich überall pushen, den wir glauben, dass Gin mit seiner Geschichte und Aromen in Verbindung mit dem “Terroir”, dem er entstammt das Potential hat, die ganze Welt zu erobern. Unser Fokus liegt bisher auf Restaurants und Lounges wo der Gin auch so getrunken werden kann, wie es sein sollte. Da unser Cockney’s Gin erst ein Jahr alt und erst halbwegs auf dem Markt ist, schauen wir uns immer noch nach ausländischen Partnern um. Wir sind glücklich, dass wir euch von Ginobility getroffen, die ihr den Gin probieren konntet und von Anfang an begeistert waren.
Grad im Moment erscheint Cockney’s Premium Gin auch in Dänemark und den Niederlanden und wir sind kurz vor dem Abschluss mit Südafrika, Spanien, Italien, Südkorea und China.

Hast du eine Empfehlung für den perfect serve für uns? Gibt es einen Lieblingscocktail? Einen optimalen Gin&Tonic? Wie/womit trinkst du den Cockney’s Gin am liebsten?

Roel: Wir haben versucht einen Gin zu kreieren, der geschmacklich ausdrucksstark ist und aus dem man ohne viel Aufwand einen wohlschmeckenden G&T zaubern kann. Eine Orangenzeste oder Pink Grapefruit und ein paar zerdrückte Wacholderbeeren sind schon alles, was es braucht.

Cockneys 2 Cheers!

Und zum Schluss noch ein kleiner Ausblick: Gibt es neben dem weiteren Pushen des Cockney’s Gins noch andere Projekte Ihrer Firma in naher Zukunft? Arbeiten Sie eventuell an weiteren Ginabfüllungen?

Roel: Wir sind überzeugt davon, dass man nicht zu viele Variationen herausbringen sollte, wenn man einen Gin mit einem solchen Erbe produziert. Damals im Jahr 2013 war unser Ziel einen exzellenten Gin zu erschaffen, der hervorragend gemacht ist und jedermanns Freund wird. Als wir vergangenes Jahr zum ersten Mal an der San Francisco World Spirits Competition teilnahmen, haben wir als einziger belgischer Gin eine Silbermedaille gewonnen. Diese Medaille hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als kleinen Knüller kann ich euch aber jetzt verraten, dass wir, sobald wir den Cockney’s Gin herausgebracht hatten, mit der Entwicklung eines anderen Gins begannen. Es wird ein Special Reserve Gin, der sowohl dem flämischen Genever als auch der englischen Gin Tradition und der Handwerkskunst unseres Brennmeisters Luc Tibut zollen wird. Alles weitere dann in Kürze…

Herzlichen Dank für dieses Interview, Roel!
Und für alle, die jetzt Lust auf den Cockney's Gin bekommen haben: Hier geht's zum Shopcockneysgin22_002

 

Bilder: Cockney's Gin

Jetzt aber ran an den Speck! Gin mal ganz anders genießen.

Ein bisschen Spaß muss sein, auch beim Gin trinken. Und von manchem, was einem auf den ersten Blick einfach nur absolut spleenig und verrückt erscheint, ist man dann plötzlich ganz begeistert. Deshalb möchte ich euch heute eine etwas andere Art von Gläsern für einen Ginshot präsentieren. Na ja, eigentlich sind es gar keine Gläser, sondern eher Becher. Na ja, eigentlich sind es auch keine richtigen Becher…

Ich habe diese Bacon Becher einmal irgendwo in einem Forum entdeckt und es hat mich gereizt, diese ungewöhnlichen Speckdinger selbst auszuprobieren. Baconbecher AUrsprünglich geht es darum, Whisky daraus zu trinken und die Kombination dieser Bacon Becher, die aus Speck gebacken und mit Schokolade ausgepinselt wurden, mit einem rauchigen Whisky ist einfach genial.
Aber vielleicht ist auch die Kombination mit dem einen oder anderen Gin möglich, dachte ich mir und spontan kam mir der nginious Smoked & Salted in den Sinn.

Ich packte also zusammen mit einigen frisch fabrizierten Bacon Bechern auch eine Flasche des Gins ein, als es zur Finest Spirits nach München ging. Dort wurden die Bacon Becher in munterer Runde getestet. Mit Whisky, aber auch mit dem nginious. Das Urteil der mutigen Testrinker: Passt! Schmeckt! Macht Spaß! Der nginious Smoked&Salted mit seinen besonderen Rauch- und Salzaromen war ein idealer Paarungspartner für die Bacon Becher. Die man übrigens am besten mitknabbert beim Genuss...Baconbecher nginiousWenn ihr skeptisch seid und euch selbst davon überzeugen wollt, dann backt die Bacon Becher doch einfach einmal nach. Das Rezept findet ihr hier in diesem Whiskykochblog.

Und dann erzählt bitte unbedingt, womit ihr sie kombiniert habt, was hineingekommen ist in eure Bacon Shot Gläser und wie es euch geschmeckt hat!

Von der Seele des Gins: Botanicals

Schon seit vielen Jahren wird in Lifestyle-Magazin und Spirituosenblogs der Gin regelmäßig als boomendes Trendgetränk gefeiert.  Selten fielen wohl im Zusammenhang mit einer Spirituose so oft und vor allem so lange die Begriffe „Trend“, „Boom“, „Hype“  wie beim Gin. Und allen Unkenrufen über eine drohende Ginblase zum Trotz reihen sich noch immer neue Produkte in die bunte Angebotspalette ein. Von Ginmüdigkeit keine Spur.

Woran liegt es, dass die Karawane nicht schon längst weiter gezogen ist und die Bars ihr Sortiment an Gins nicht wieder auf einige Standards heruntergefahren haben? Nicht zuletzt wohl an der sehr großzügig gehaltenen Definition dessen, was Gin ist und sein darf. Die europäische Spirituosenverordnung setzt nur einen gewissen Rahmen und fordert unter anderem einen vorherrschenden Wacholdergeschmack - aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Die Möglichkeit, natürliche und naturidentische Aromastoffe und -extrakte  zu verwenden, lässt eine breite Vielfalt an Botanicals, also Kräuter und Gewürze, zur Aromatisierung zu. Einige waren auch vor dem Beginn des angesprochenen Gin-Trends bereits klassische Mitstreiter des Wacholders, andere haben den Weg in den Gin erst ganz neu gefunden.

So kommen heute nicht nur Freunde des klassischen, vom Wacholder stark dominierten Gins auf ihre Kosten.  Auch wer sich gerne  Zitrusaromen oder floralen Geschmackserlebnissen hingibt, findet unter den Gins ein passendes Produkt. Sie lieben Schnäpse, die von kräftigen Bergkräutern geprägt sind? Oder schmelzen dahin, wenn der Duft von Rosen in der Luft liegt? Ihr Lieblingsgewürz ist der Zimt? Oder soll es doch lieber ein frischer Hauch von Pfefferminze sein? Es gibt in der bunten Welt des Gins (fast) keine Geschmacksrichtung, die es nicht gibt.

Die Favoriten unter den Botanicals

WacholderbeerenWacholder: Keine Frage, Wacholder ist das absolute Muss unter den Gin-Botanicals. Die aromatischen Beeren des „Juniperus“ sind auch in der Küche sehr beliebt und sorgen für einen süßlich-würzigen, gleichzeitig aber bitter-harzigen Geschmack. Seit Jahrhunderten ist Wacholder übrigens auch als Heilmittel beliebt. Dieser heilsamen Wirkung bei Verdauungsbeschwerde wegen verwendete der Arzt Francoise de la Boe Wacholder im 17. Jahrhundert in seinem neu erfundenen Trank namens Jenever. Zu behaupten, Gin sei eine Art von Medizin, wird als Ausrede für übermäßigen Genuss allerdings heutzutage kaum akzeptiert…

KorianderKoriander: Neben Wacholder ist Koriander sicher eines der meistverwendeten Botanicals. Im Gegensatz zum Einsatz in der Küche kommen bei der Ginherstellung nicht die Blätter, sondern die Samen des Korianders zum Einsatz. Das ätherische Öl der kleinen Kügelchen sorgt für einen leicht säuerlich-fruchtigen Unterton im Gin.

Angelikawurzel, Angelicae radixAngelika (auch Engelwurz): Nach Wacholder und Koriander macht Angelika den Reigen der Magic Three der Ginherstellung komplett. So mancher Spirituosenexperte ist der Meinung, dass alleine diese drei Botanicals genügen, um einen perfekten Gin herzustellen. Angelika (meist wird die Wurzel verwendet, manchmal auch Samen, Sprosse oder Blüten) steuert dabei eine herb-würzige, leicht bittere Note, aber auch eine gewisse Süße bei.

KardamomsamenKardamom: Es sind vor allem die Samen des grünen Kardamoms, die bei Gin-Herstellern wegen ihres süßlich-scharfen Geschmacks beliebt sind. Schwarzer Kardamom mit seinem etwas herberen Aroma wird deutlich seltener verwendet. Seinen Ursprung hat das Ingwergewächs Kardamom in Asien, wo es auch als Gewürz für Speisen sehr beliebt ist. Bei uns kennt man Kardamom hauptsächlich als Gewürz in der Weihnachtszeit oder als Brotgewürz.

Lakritzpulver und Sholz Wurzeln isoliertSüßholz: Der Name ist Programm bei diesem Botanical und es verleiht dem Gin eine natürliche Süße. Auf den ganz typischen Geschmack des Süßholzes lässt sich aber sofort aus der englischen Bezeichnung „Licorice“ schließen: Die Wurzeln sind Lieferanten der typischen Lakritzaromen.

ZitronenscheibeOrangen-, Zitronen-, Limettenschale: Kommen wir zur fruchtigen Fraktion der Botanicals. Meist getrocknet, manchmal auch frisch, sorgen Zitrusfrüchte für einen Charakterzug im Gin, der auch eine große Fangemeinde hat. Insbesondere die Schale ist es, die es den Gin Herstellern dabei angetan hat, denn sie enthält die intensiv- aromatischen Öle. Ob süße Orange oder bittere Sevilla-Orange, ob europäische Zitronen oder exotische Rangpur Limetten - die frischen Zitrusaromen können die Aromen ihrer würzigen Mit-Botanicals wunderbar ausbalancieren und unterstützen.

IngwerIngwer: „Vorsicht, scharf!“ sei jedem ans Herz gelegt, der das erste Mal rohen Ingwer probiert. In rechtem Maße dosiert sorgt Ingwer als Botanical im Gin aber für eine würzige Schärfe, die den Gaumen kitzelt.

ParadieskrnerParadieskörner (auch Guinea-Pfeffer): Einst in Europa ein beliebter Ersatz für den schwarzen Pfeffer, heute neben dem Ingwer das Botanical, mit dem Destillateure gerne ihrem Gin die nötige Schärfe verleihen. Übrigens gehört diese Pflanze auch zu den Ingwergewächsen, die scharfe Aromatik der beiden Botanicals ähnelt sich also nicht von ungefähr.

Cinnamon sticks on whiteKassia-Rinde: Wer sich unter Kassia oder Kassie nichts vorstellen kann, den bringt sicher die lateinische Bezeichnung Cinnamomum aromaticum auf die richtige geschmackliche Spur. Es handelt sich um eine mit dem echten Zimt verwandte Pflanze. Als Botanical sorgt sie für typisch „zimtige“ Noten, ohne dessen Süße zu transportieren.

Auswählen und kombinieren

Das waren neun Arten von Botanicals als beispielhafte Auflistung. Nicht alle davon finden sich jeweils in einem Gin. Die Auswahl der Botanicals ist es, die den Unterschied macht und ihre Kombination formt die Seele des Gins. Manchmal werden nur wenige Botanicals verwendet, manchmal mehr. Und  manchmal ist weniger tatsächlich mehr….

Jede gute Liste besteht aber aus 10 Punkten, meinen Sie?
Dann lassen sie uns den Punkt 10 für all die vielen anderen Botanicals reservieren, zu denen Ginhersteller hin und wieder greifen. Fenchel, Mandeln, Kamille, Thymian, Rosmarin, Iriswurzeln, Rosenblätter, Kubeben Pfeffer, Safran, Muskat, Gewürznelken, Lindenblüten, Kümmel, Kreuzkümmel, Bohnenkraut, Lavendel, Tonkabohne - ergänzen Sie hier einfach nach Lust, Laune und Wissen die Botanicals Ihres Lieblingsgins!

Petra Milde
(Erstveröffentlichung im Messejournal "Explorer"der Hanse Spirit 2016)

Luna goes Playboy. Ein Interview zu LAW Gin, Bunnys und dem Ball des Sports

LAW Gin ist in! Bei Ginobility hat der Gin aus Ibiza einen Traumstart hingelegt. Aber nicht nur bei uns! Beim Ball des Sports 2016 in Wiesbaden war LAW Gin offizieller Gin in der Playboy Lounge und wurde von zarten Bunnyhänden an Prominenz aus Sport, Politik und Gesellschaft ausgeschenkt. Mittendrin auch Luna von Eisenhart-Rothe. Neben den beiden „Vätern“ Alexander von Eisenhart-Rothe und Wolfgang Lettner ist sie die „Mutter“ des LAW Gins. Wer würde sich nicht eine so attraktive und selbstbewusste Mutter wünschen?
Hier seht ihr sie, eingerahmt von zwei der bekannten Playboy-Bunnys:

Erzähl doch mal, Luna: Wie kommt ein Gin aus Ibiza auf einen deutschen Ball des Sports?
Luna: In erster Linie haben wir das unseren findigen Vertriebspartnern von Ginobility in Deutschland zu verdanken. Als sie uns vorschlugen, auf dem berühmten Ball des Sports die Playboy-Lounge mit unserem LAW-Gin auszustatten, haben wir natürlich keine Sekunde gezögert! Außerdem fanden wir es stimmig, die Elite des Sports mit dem besten Gin der Welt zu verwöhnen (grinst)

Wir sind neugierig: Wie lief der Abend denn in etwa ab? Wie viele Gäste waren da? Was gab es an Programmpunkten und vor allem: War wirklich viel Prominenz da?
Luna: Ganz ehrlich - Ich weiß nicht, was das Programm im Saal so hergab, denn ich habe mich den ganzen Abend über nicht von der Playboy-Bar losreißen können. Die Stimmung dort war so großartig und lustig, ich habe so viele nette Leute getroffen und so viel über unseren Gin sprechen dürfen, dass mir keine Zeit für Spaziergänge durch die Location blieb. Wie viele Gäste an diesem wichtigen Ball tatsächlich teilgenommen haben, kann ich nicht einmal schätzen, aber es waren sehr, sehr viele, sehr, sehr gut angezogene Menschen da. Wie ich mir sagen ließ, tummelte sich dabei viel Prominenz, da ich jedoch selten fernsehe, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich niemanden erkannt habe.
Allerdings ließ mich zu späterer Stunde ein junger, kinnloser, frisch verheirateter Nachwuchsrennfahrer glasigen Blickes wissen, dass er schrecklich gern „Erfahrungen“ mit einer reifen Frau machen würde (ob er sich das bei Regina Hallmich auch getraut hätte?). Ihm schrieben meine Begleiter eine gewisse Prominenz zu – seinen Namen behalte ich jedoch für mich – auf dass er irgendwann eine Dame findet, die ihm seinen Wunsch erfüllt...

Was war dein persönliches Highlight an dem Abend?
Luna: Nach den ganzen Jahren harter Arbeit für unseren Gin, machte es mich ohnehin schon unheimlich stolz, dass wir uns in einem so exquisiten Rahmen präsentieren durften. Aber mitzuerleben, wie positiv und begeistert die Gäste auch hier auf LAW reagiert haben, war doch noch mal etwas ganz Besonderes! „Ihr werdet grooooooooß!“, war ein Kompliment, das ich an diesem Abend nicht nur einmal hörte – eine Formulierung, die sicherlich von sportlichen Wettkampfgedanken inspiriert war, wie es dem Rahmen entsprach...

LAW Gin Playboy 2

Wie wurde der LAW Gin in der Playboy Bar angeboten? Mit Tonic oder in Cocktails?
Luna: Die zauberhaften Bunnys haben vorzügliche LAW-Tonics gemixt. Das Tonic der Wahl an diesem Abend war Fever-Tree, weil es mit seiner trockenen Milde einen perfekten Partner für unseren Gin darstellt. Außerdem habe ich den Gästen, mit denen ich ins Gespräch kam, gerne ein Gläschen LAW pur oder auf Eis angeboten. Ich persönlich trinke ihn so am liebsten, weil ich von diesem Feuerwerk der Aromen nie genug bekommen kann.

Vielleicht erzählst du auch kurz, was den LAW Gin auszeichnet, welche Botanicals ihr verwendet und wie er sich aromatisch beschreiben lässt – nur falls der eine oder andere unserer Leser ihn noch nicht kennt…
Luna: LAW Gin ist mit seiner frischen, fruchtigen Note durch und durch ein Botschafter unserer Heimat Ibiza. Wir wollten einen Gin kreieren, der nach Sonne schmeckt und nach diesem gewissen Lebensgefühl, das uns mit der Insel verbindet. Für seinen unverwechselbaren Geschmack haben wir ganz besondere Botanicals ausgewählt, bei denen wir Wert darauf legen, dass sie aus Ibiza stammen. All unsere Inhaltsstoffe sind zu 100% natürlich, wir kennen die Bauern persönlich oder ernten selber wild von Hand. So zum Beispiel den phönizischen Wacholder (Juniperus phoeniceae), der so typisch für die Balearen ist, und den wir gemeinsam mit dem für Gin gebräuchlichen „gemeinen“ Wacholder (Juniperus communis) verarbeiten, um die Ibiza-Authentizität zu erhöhen. Ebenso außergewöhnlich wie einmalig als Gin-Botanical ist auch die Kaktusfeige, der LAW seinen fruchtigen Körper verdankt. Dazu kommen die frischen Schalen von Orangen und Zitronen – dank derer man wirklich die Sonne schmecken kann –, pikante kleine Paprikaschoten der Gattung Pimiento Padrón, delikate spanische Gurke, Iriswurzel, Koriander, Kardamom und – für eine Brise echter Meeresluft – das berühmte Salz aus den Salinen Ibizas. Destilliert in einer traditionellen Kupfer-Alambique entsteht so mit viel Liebe ein unvergleichlich aromatischer Gin der London Dry Kategorie, welcher sich – s.o. – auch und besonders pur genießen lässt.

law-gin-scenic-2

Hast du Feedback bekommen von den Gästen und Gastgebern? Wie ist der LAW Gin angekommen?
Luna: Wie zuvor bereits erwähnt, war das Feedback auf unseren LAW Gin durchwegs sehr positiv. Manchmal habe ich mich jedoch ein bisschen eingemischt und die Leute sozusagen mit der Nase darauf gestoßen, was sie da Feines trinken. Ganz einfach deshalb, weil bei solchen Events, wo alles kostenlos ist, die Gäste häufig einfach konsumieren, ohne ihre Sinne zu aktivieren. Sie bestellen dann „einen Wodka“ oder eben einen „Gin-Tonic“, sind im Gespräch und gucken, bzw. schmecken gar nicht hin. Da habe ich dann ein bisschen „gemuckt“, was mir aber niemand übel genommen hat. Im Gegenteil!

LAW Gin Playboy 1

Nach dem Event ist vor dem Event: Gibt es schon weitere Projekte, die anstehen in Sachen LAW Gin?
Luna: Ja, reichlich. Wobei der Schwerpunkt im Moment noch mehr auf Fachmessen und Events wie Barkeeper-Conventions liegt. Auf Ibiza startet zudem bald die Saison, die unsere erste sein wird. Entsprechend sorgen wir dafür, hier in aller Munde zu sein – und zwar sprichwörtlich, denn die beste Werbung für LAW Gin ist sein Geschmack!

Vielen Dank an Luna für dieses exklusive Interview.
Und jetzt wollt ihr natürlich alle unbedingt diesen LAW Gin probieren, von dem Luna die ganze Zeit so geschwärmt hst. Kein Problem:  LAW Gin gibt's hier im Ginobility-Shop!

GOLD für LAW Ibiza Gin

Da geht die spanische Sonne  auch hier bei uns auf!!

Gold für LAW Dry Gin Gold für LAW Premium Dry Gin

Seit heute ziert den LAW Premium Dry Gin von der schönen Baleareninsel Ibiza eine goldene Medaille!!  Es ist die erste Auszeichnung des noch jungen Gins, verliehen durch die Catavinum World Wine and Spirit Competition.
Die ausgewogene Komposition aus fruchtig frischen und würzig scharfen Aromen scheint bei den Juroren ebenso gut anzukommen, wie bei der stetig wachsenden Fangemeinde des LAW Gin hier bei uns im deutschsprachigen Raum.

Auch wenn es nur ein vergleichsweise  kleiner Wettbewerb in Spanien ist, so sind wir nicht minder stolz auf diese Auszeichnung.

Vor allem aber gratulieren wir natürlich Luna (L), Alexander (A) und Wolfgang (W), den drei Machern des LAW Ibiza Gin, zu dieser ersten, wohlverdienten Prämierung, der sicher noch einige weitere folgen werden...!!

Ginobility ist im Playboy!

Ginobility_Playboy4„Es ist eine Ehre im Playboy zu sein!“ Diesen Ausspruch hört man immer wieder von den Damen, die im Playboy abgelichtet werden. Ob man dies als Rechtfertigungsversuch werten will oder nicht, überlassen wir jedem selbst. Auch wir können diesen Satz nun für uns geltend machen, und es ist sicher keine Rechtfertigung, es ist uns tatsächlich eine Ehre im Playboy zu sein! Wir haben zwar nicht blank gezogen, aber Ginobility ist nun Teil des ältesten und renommiertesten (Männer) Magazins weltweit!

Am 6.2. 2016 waren wir beim „Ball des Sports 2016“ in Wiesbaden, exklusiver „Gin & Tonic“ Partner der Playboy Lounge. Die Organisatoren von Playboy kamen auf uns zu, da sie unseren Qualitätsanspruch als sehr passend für sich selbst und die Veranstaltung an sich erachteten.

 

Den Playboy Bunnies gefällt LAW Ibiza Gin & FeverTree Indian Tonic Den Playboy Bunnies gefällt LAW Ibiza Gin & FeverTree Indian Tonic

Unsere gemeinsame Wahl für den Gin fiel auf den fruchtig, frischen LAW Premium Dry Gin, den wir seit kurzem exklusiv in Deutschland vertreiben. Als Tonic Water griffen wir zum FeverTree Indian Tonic, denn wir wollten den Gästen ein möglichst frisches und süffiges Geschmackserlebnis bescheren (wohl wissend, dass sich unter den potenziellen Gästen nicht nur ausgewiesene Gin-Kenner befinden würden).

Die Lounge öffnete nach dem offiziellen Teil des „Ball des Sports“, inklusive Dinner und den Preisverleihungen, und da diese bereits zu einer festen Institution beim Ball gehört, zog sie auch gleich die Massen an. Die Playmates Bernadette Kaspar, Victoria Paschold, Verena Stangl und Daria Eppert die hinter der Theke die Gäste bedienten hatten alle Hände voll zu tun.

Unter den Gästen, die sich zumeist aus Medaillengewinnern bei Olympischen und Paralympischen Spielen oder anderen internationalen Sportmeisterschaften zusammensetzten waren u.a. auch die „Bad Boys“, die frischgebackenen Europameister im Handball, wie auch Ex-Boxweltmeisterin (und Playboy Titelstar) Regina Halmich.

Luna, Mitgründerin des LAW Premium Dry Gins und die Playboy Bunnies. Luna, Mitgründerin des LAW Premium Dry Gins und die Playboy Bunnies.

Auch wenn sie noch mit keiner Medaille für den LAW Ibiza Gin aufwarten kann, was sich aber sicher bald ändern wir, war auch Luna von Eisenhart Rothe, Mitgründerin von LAW Gin mit von der Part(y)ie.
Wir müssen sicher nicht betonen, dass wir gemeinsam mit Luna, den Bunnies und den vielen Gästen einen fantastischen, genussreichen und tollen Abend verlebt haben, den wir gerne im nächsten Jahr wiederholen wollen!

… und wer uns jetzt nicht glaubt, dass wir wirklich da waren, der sollte sich diesen Link und die Bilder anschauen! :)

 

Fotos von Moritz Roeder für Playboy

Ein ganz persönlicher Buchtipp: Der Cocktail Instructor

Es gibt ganz druckfrisch ein neues Cocktailbuch, das wir euch mit absoluter Überzeugung ans Herz legen können: „Cocktail Instructor“ heißt es. Die darin vorgestellten Cocktails wurden gerührt und geschüttelt von Antonis Konstantis, dessen Bar Antony's sich in Laufnähe unserer Ginobility-Zentrale befindet. Nach geschäftlichen Meetings lassen wir den Abend gerne mal hier ausklingen und so manche geniale Idee wurde bei einem leckeren Martini oder Gin&Tonic oder einer Cocktail-Kreation von Antonis besprochen. Weiterlesen

NB Gin und Rolls-Royce - ein luxuriöses Pairing

Was trinken Rolls-Royce Enthusiasten? Gin natürlich! Jetzt ist der NB Gin im neuen Jahrbuch des Rolls-Royce Enthusiasts Club (RREC) “Strive for Perfection – A Celebration of Design & Luxury” als eine der besten Marken der Welt vorgestellt worden.

Beim Launch des Buches am 4. Dezember in der Londoner Saatchi Gallery durfte sich der NB Gin als Ausstellungsstück in einer luxuriösen Vitrine präsentieren. 100 Marken wurden als beste der Welt passend zum Luxus-Thema des 444-seitigen Buches ausgestellt, wobei das Thema Spirituosen dabei nur eines neben vielen anderen ist. Ausgewählten Liebhaber von Rolls-Royce und Bentley-Motoren, Sammler, VIPs aus der Automobil- und Rennszene und andere schillernde Persönlichkeiten flanierten bei dem Event durch die Ausstellung dieser Marken und zwischen Automobilen und anderen Schaustücken aus der Geschichte des luxuriösen Automobilherstellers hindurch. Und natürlich genossen Sie dabei diverse Leckereien aus Küche, Keller und Cocktailbar.

Eine luxuriöse Ausstellung mit Rolls-Royce und Bentley können wir euch zwar nicht bieten, aber der schottische Small Batch NB Gin ist auch bei Ginobility zuhause. (Klick zum Shop). Und das besondere Cocktailrezept, das NB-Gin anlässlich ihrer Auszeichnung kreiert haben und in einer Pressemitteilung veröffentlichten, geben wir natürlich auch sehr gerne an euch weiter:

Rolls-Royce – Spirit of Splendour

Um diesen wundervollen Cocktail zu machen, füllt einen Shaker mit Eiswürfeln und gebt einen ordentlichen Schuß (50ml) NB Gin dazu, 12,5ml Vermouth dazu, 5ml Pedro Ximenez Sherry und zwei Spritzer Angostura Bitter.
Den Mix gut umrühren und in einen Champagne Balloon abseihen. Um dem Drink einen opulenten Touch zu verleihen kann man ihn mit Blattgold garnieren.Spirit of Splendour NB

Fotos: NB Gin über A Wee Taste of Scotland

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Mehr Informationen über Gin finden Sie im Gin Cocktail-Buch
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