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Archiv für den Monat: Januar 2015

Heißes Getränk für kalte Zeiten: Gin Hot Toddy

Wie es aussieht, hat der Winter doch wieder Einzug gehalten. Es ist kalt, in einigen Gegenden schneit es und die Erkältungswelle rollt schon wieder. Spürt ihr auch schon so ein Kratzen im Hals? Höchste Zeit für Gegenmaßnahmen! Wie wäre es mit einem Hot Toddy? Mit Whisky ist er ein beliebtes und traditionelles Heißgetränk, doch auch mit Gin kann er Leib und Seele ganz vorzüglich wärmen.

Die Grundrezeptur für einen Gin Hot Toddy ist denkbar einfach:
4 cl Dry Gin, 2 cl Zitronensaft, 1 TL Honig in einem Glas verrühren
nach Belieben Gewürze dazu wie Sternanis, Kardamom oder Gewürznelken, wie ich sie gewählt habe. Mit kochend heißem Wasser auffüllen, mit einer Zimtstange verrühren – fertig!

Toddy KombiMorgen tausche ich dann vielleicht den Zitronensaft gegen Orangensaft aus und nehme statt des Edinburgh Gin den Elephant. Oder wäre vielleicht Grapefruitsaft und Windspiel Gin auch ein super Gin Hot Toddy? Na, übermorgen ist ja auch noch Winter….

Neuer Gin im Glas: Über eine giniale Nacht

Kann man ein neues Jahr besser starten als mit dem Tasting neuer Gins? Am ersten Januarwochenende traf sich die kleine Runde, die ihr schon aus einem Bericht im August kennt, um sich gemeinsam ganz neugierig an einige Gins heranzuschnuppern. Es blieb nicht beim Schnuppern, denn auch der Geschmack ist ja nicht ganz unwesentlich…. Alles geschah natürlich im Namen der Wissenschaft und um beim Schreiben von Blog- und Fachbeiträgen und beim Durchführen von Tastings ausreichend Bescheid zu wissen. Na ja, ein wenig Spaß hatten die drei Damen Julia Nourney, MargareteMarie und Petra Milde (= „Sharing Angels“) dabei auch in dieser langen Nacht….

Jpeg
Neben Gin standen auch Whiskys und Rum auf dem Programm, aber hier soll es um die Eindrücke der verkosteten Gins gehen. Kurz und knapp, ohne ausschweifenden Hintergrundgeschichten. Wenn ihr die Gins auch bereits im Glas hattet, teilt uns gerne eure Eindrücke in einem Kommentar mit. Geschmack ist schließlich relativ und vielleicht habt ihr einige tolle Tipps für passende G&T-Kombis. An Tonic standen übrigens an diesem Abend Indi Tonic, Thomas Henry, 1724 und Schweppes zur Verfügung.

JpegEdelstahl Gin
Die märkische Spezialitätenbrennerei in Hagen setzt bei ihrem neuen Produkt auf 20 Botanicals. Neben klassischem Wacholder, Karadamo, Koriander, Zitronen- und Orangenschalen und Iriswurzel sind es beispielsweise Veilchen, Fenchel und Schlehe, die dem Edelstahl Gin eine feine geschmackliche Note geben. Vor allem die Schlehe setzt einen besonderen Akzent und ist bereits in der Nase präsent. Am Gaumen wird der Dry Gin mit seinen 44,6 % vol. seiner Klassifizierung gerecht und ist sehr schön trocken. Die Kombination mit Thomas Henry stellt sich als sehr süß heraus. Auch 1724 kann als Partner für den Edelstahl Gin nicht wirklich überzeugen. Das Indi classic hingegen bringt die Zitrusnoten sehr gut heraus und präsentiert einen erfrischenden G&T. Fever-Tree kommt hier auch sehr gut, wie eine der Tasterinnen bereits aus Erfahrung berichten konnte.

JpegNapue Gin
Von Kyrö aus Finnland kommt dieser neue Gin, einer kleinen innovativen Brennerei mit sehr inter-netten Einblicken auf der Homepage :-) , auf der allerdings bisher nur von einem Rye Whiskey die Rede ist. Der Napue Gin basiert auch auf Roggen und kommt uns aus dem Glas mit Wacholder entgegen, begleitet von ungewöhnlichem anderem Aroma. Könnt ihr mit der Assoziation etwas anfangen: „Gras, dass nach dem Mähen eine Weile liegt und warm und leicht „angegangen“ riecht.“? Am Gaumen ein blumiger Charakter. Parfüm/Aftershave. Vielleicht etwas mentholig. Auf jeden Fall ein Gin mit besonderem Charakter. Indi Tonic macht ihn auch als G&T zu etwas Besonderem. „Nach hinten heraus“ bekommt er eine leicht bittere, aber sehr angenehme Note. Wir empfehlen das Verhältnis von 1:4. Versucht etwas Rosmarin als Garnish dazu – im Sommer ist das sicher toll erfrischend!

Jpeg5 Continents Gin
Auf Gut Basthorst bei Hamburg stellt Fabian Rohrwasser seinen 5 Continents her. Ein deutscher Gin also, doch der Name verrät sofort: Die verwendeten Botanicals, 22 insgesamt, sind international, jeder Kontinent steuert etwas bei. Heraus kommt ein sehr würziger, deutlich vom Wacholder geprägter Gin mit Pfeffernoten, vermutlich dem verwendeten Guineapfeffer oder dem Ingwer zu verdanken. Frische vom Eukalyptus, florale Noten vom Lavendel – der 5 Continents Gin schmeckt uns pur ohne Eis am besten. Wenn es Gin Tonic sein soll, dann Thomas Henry mit einem Orangenschnitz.

JpegSmuggler’s Gin
Seit einigen Wochen auf dem deutschen Markt, verfolgt der Smuggler’s Gin der Londoner Thames Distillery ein Konzept, das einen deutlichen Gegenpol zur starken Premium-Tendenz des Gin Marktes bietet: Ein klassischer, guter Gin um die 20 Euro mit 40% vol. Trinkstärke. Und er ist das, was er sein will: Ein easy-drinking-Gin, in der Nase leicht floral-grasig, im Geschmack frisch mit angenehmen Zitrusnoten. Fruchtig leicht. Wir hatten Indi und Orangenschnitz dazu. Lecker.

JpegWindspiel Gin
In der Nase, am Gaumen: Ein richtig klassischer Gin. Ausgewogen, feinwürzig, angenehm, typisch. Auf Alkohol aus Kartoffeln aufgebaut, was nicht wirklich rauszuschmecken ist. Im Ginobility-Shop ist dieser Gin seit einer Weile zu haben und vielleicht kennt ihr ihn deshalb bereits. Dort in den Produktinfos zum Windspiel Gin wird Fever Tree oder Fentimans empfohlen, hatten wir aber beides nicht zur Hand. Thomas Henry hat sich aber als würdiger Vertrete erwiesen. Tipp: Ein, zwei Himbeeren als Garnitur geben eine angenehme fruchtige Note.

Zusätzlich zu diesen neuen Gins standen noch einige weitere auf dem Tasting-Programm, die schon länger auf dem Markt sind, aber trotzdem in der Nacht dabei waren. Über die berichte ich dann in Kürze ebenfalls noch.

Jpeg

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