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Archiv für den Monat: Juni 2015

Gin Sul Sonderedition auf großer Fahrt: Gereift auf der MS Europa 2

Eigentlich ist es nichts Besonderes, wenn ein Kreuzfahrtschiff auch Gin mit an Bord hat (viel schlimmer wäre es sogar, wenn es an der Bar eines Luxus Kreuzfahrtschiffes wie der MS Europa 2 keinen Gin gäbe!).  Aber als der Luxusliner vor einem Monat seine zweiwöchige Kreuzfahrt von Hamburg nach Lissabon startete, hatte er nicht nur einige Flaschen, sondern auch einige Fässer mit Gin an Bord!

Vier gebrauchte Moscatel de Setúbal-Fässer, gefüllt mit Gin Sul aus der Altonaer Spirituosen Manufaktur, durften die Kreuzfahrt an Deck der MS Europa 2 mitmachen. „Cruzeiro do Sul“ wird dieser fassgereifte Gin Sul heißen, der als limitierte Sonderedition von 2.000 Flaschen im Herbst auf den Markt kommt. Diese Reiseroute verbindet den Entstehungsort des Gins, Hamburg, mit seinen portugiesischen Wurzeln. Hier in Portugal wächst die Zistrose, die dem Gin Sul zu ihrem ganz besonderen Aroma verhilft. Hier wurde der Gründer der Altonaer-Spirituosen-Manufaktur, Stephan Garbe, mit dem Gin-Virus infiziert. Nun hat er sich dafür symbolisch bei dem Land bedankt, in das er sich so verliebt hat und hat seine Fässer auf ihrer Reise mit der MS Europa 2 höchstperönlich begleitet.

Am 10. Juni sind Gin Sul Fässer und Destillateur dann nach einer bunten und unterhaltsamen Reise im Hafen von Lissabon angekommen. Mittlerweile sind sie heimgekehrt in die Hansestadt, in der sich Stephan Garbe jetzt an das Fertigstellen der besonderen Cruzeiro do Sul - Abfüllung machen wird. Wir sind gespannt, was aus diesem einfallsreichen (und zugegebenermaßen marketingmäßig sehr wirksamen) Experiment wird. Und solange erfreuen wir uns halt am ganz klassischen, bodenständigen Gin Sul. Nicht vergessen, hier im Ginobility Shop kaufen!

Sipsmith muss Besuchertouren einschränken

Vor ungefähr einem Jahr ist die Sipsmith Distillery in den Westen Londons umgezogen. Hier in Chiswick war Platz zum Expandieren. Constance, eine dritte Brennblase, konnte nun den beiden bereits vorhandenen Kolleginnen Prudence und Patience Gesellschaft leisten. Nicht nur Gin und Wodka herstellen will das Team um Fairfax Hall und Sam Galsworthy hier, sondern Besuchern die Brennkunst näherbringen und sie die Produktion hautnah miterleben lassen.

Eine Distillery Tour ohne anschließende Verkostung ist schwer vorstellbar und so beantragte Sipsmith die Genehmigung, montags bis samstags zwischen 12 Uhr und 20 Uhr Gruppen bis zu 45 Personen empfangen und in dieser Zeit auch Alkohol verkaufen zu dürfen. Ursprünglich sollte der Antrag die Zeit bis 1 Uhr nachts betreffen, aber da sich die Anlieger darüber beschwerten und meinten, das würde die Lebensqualität in der ruhigen familiären Gegend beeinträchtigen, war Sipsmith auf 20 Uhr zurückgewichen. Doch auch diesem Kompromiss wurde nun von den zuständigen Behörden nicht zugestimmt. Es erteilte nur eine Lizenz für die Zeit zwischen 17 Uhr und 19 Uhr unter der Woche und beschränkte die Teilnehmerzahl auf 25 Personen.

Die Sipsmith Gründer äußerten sich sehr enttäuscht darüber, dass man ihre Intentionen so missverstanden sieht und so viel spekuliert würde über die angeblichen Hintergründe ihrer Lizenzbeantragung. Es gehe ihnen schließlich in erster Linie nicht um den Verkauf von Alkohol, sondern darum, Interessierten die Gelegenheit zu geben, mehr über die Arbeitsweise in einer Brennerei zu erfahren. Das Miteinander mit den Nachbarn am vorherigen Standort sei hervorragend gewesen. Jetzt hoffe man, das auch mit den neuen Nachbarn weiterführen zu können und lade sie weiterhin herzlichst ein, selbst einmal an einer Tour teilzunehmen.

Tja, was soll man da sagen? Schade, dass die Möglichkeit, an einer Tour bei Sipsmith teilzunehmen, auf wenige Interessierte beschränkt wird. Allerdings kann ich persönlich auch verstehen, dass die Anwohner das große Verkehrsaufkommen durch ein gut florierendes Besucherzentrum in ihrem Wohnviertel fürchten - Bedenken gegen den Genuss von zu viel Alkohol und möglicher nächtlicher Ruhestörung einmal außen vor gelassen. Wenn man sich die Lage der Brennerei bei Google Maps anschaut (könnt ihr hier machen), dann sieht man, dass es nicht unbedingt nach Gewerbegebiet aussieht und Touristenbusse hier nicht unbedingt in großer Zahl herpassen. Eigentlich gar nicht. Auf der Homepage weist Sipsmith extra darauf hin, dass es keine Parkmöglichkeiten gibt und man unbedingt mit der U-Bahn kommen solle.
Diese Überlegungen über Verträglichkeit der Brennerei und einen großen Besucherbetrieb mit dem Wohngebiet wären sicher vor dem Niederlassen der Brennerei dort sinnvoll gewesen, müssen sich vielleicht beide Seiten vorhalten.

Wie dem auch sein, ich würde einfach mal sagen: Leute, kauft viel Sipsmith Gin in unserem Shop, dann müssen die bald wieder expandieren und können draußen auf der grünen Wiese neu bauen :-) .Sipsmith

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