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Bavarian Dry Gin: Im Gespräch mit Gerhard Liebl

Bavarian Dry GinGin auf einer ausgesprochenen Whiskymesse wie der Whiskyfair in Limburg? Eigentlich war ich dort, um mich über neue Single Malts zu informieren, doch dann bemerkte ich, dass einige Aussteller auch Gin im Repertoire dabei hatten. So auch Gerhard Liebl, der mit seinem Whisky eine feste Größe im Bereich des deutschen Whiskys ist. Den präsentierte er in Limburg natürlich hauptsächlich, hatte aber auch seinen Bavarian Dry Gin dabei, über den wir im Messegeschehen kurz ins Gespräch kamen. Das liegt zwar nun schon fast  zehn Wochen zurück, aber ich möchte es euch trotzdem noch präsentieren:

Seit wann ist der Whiskymacher Liebl auch im Bereich Gin aktiv?

Gerhard Liebl: Begonnen haben wir mit der Ausarbeitung der Rezeptur letztes Frühjahr Februar/März; wir haben mit den Zutaten gespielt, ein paar Destillationsversuche gemacht. Und es dauerte einige Zeit, bis alles von der Etikettierung bis zur Flasche unseren Vorstellungen entsprochen hat. Seit Oktober 2013 sind wir jetzt mit dem Bavarian Dry Gin auf dem Markt.

Worauf liegt Ihr Schwerpunkt bei Geschmack und den Botanicals des Bavarian Dry Gin?

Gerhard Liebl: Wir haben Wert gelegt auf eine ausgewogene Rezeptur. Ich wollte keinen Gin haben, der extrem kräuterbetont ist, wo beispielsweise Koriander oder auch Pfeffer im Vordergrund steht. Wacholder gefällt mir persönlich von jeher sehr gut. Deshalb war mir wichtig, dass Wacholder und Zitrusnoten ein schönes ausgewogenes Verhältnis gefunden haben.

Stichpunkte Regionalität und Qualität – Was fällt Ihnen dazu ein?

Gerhard Liebl: Wir haben im Bayrischen Wald ja auch Wacholder, können ihn also wild sammeln. Letztes Jahr haben wir im Herbst mit einem Gin begonnen, der dann Gerhard Lieblvermutlich dieses Jahr als Destillers Edition auf den Markt kommt, für den wir den kompletten Wacholder im Bayrischen Wald in Höhenlagen gesammelt haben. Dann haben wir jetzt auch eigenen Lavendel angebaut und können den künftig zum Destillieren verwenden. Bei den anderen Botanicals tun wir uns mit Regionalität schwer. Für Zitrusfrüchte beispielsweise ist der Bayrische Wald nicht so geeignet. Aber da gehen wir dann, wie bei unseren Obstbränden auch, dorthin, wo absolut hochwertige Rohstoffe zu bekommen sind. Da bekommen wir beispielsweise die Zitrusfrüchte als Bioware ganz frisch aus Sizilien vom Hang des Ätnas. Dort haben wir einen Obstbauern, von dem wir Blutorangen, Mandarinen und Zitronen in absoluter Qualität bekommen. Das schlägt sich natürlich auch im Produkt wieder.

Und wie trinken Sie den Bavarian Dry Gin am liebsten?

Gerhard Liebl: Mittlerweile meist pur. Ich dachte nicht, dass man Gin auch pur genießen kann, man kennt ihn ja hauptsächlich zum Mixen von Cocktails oder für Gin & Tonic. Deshalb hatte ich Gin bei mir auch früher gar nicht auf der Agenda und war mehr der Whiskytrinker. Bis ich dann auch einmal ein paar tolle Gins verkosten konnte: Es geht ja auch anders. Durch eine gute Rezeptur kann man ein Gin auch am Abend wie ein gutes Glas Whisky genießen.

Vielen Dank für das Gespräch im Messegetümmel! 

Im Ginobility-Shop ist der Bavarian Dry Gin hier zu finden.

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