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Hintergrund

Cockney's Premium Gin - Vorgestellt im Interview

Mit dem Cockney’s  haben wir jetzt einen belgischen Gin im Programm, den wir nicht nur im Ginobility-Shop anbieten, sondern auch exklusiv nach Deutschland importieren und hier vertreiben. Als wir diesen zitrusfrischen Gin und seine Macher auf dem Bar Convent Berlin kennengelernt haben, wussten wir sofort: Das ist ein besonderes Produkt, das aus der breiten Menge der vielen Gins heutzutage herausragt. Nicht nur in Form der auffälligen schlanken, grünen Flasche, sondern auch durch seinen individuellen Geschmack, der von besonderen Zitrusfrüchten geprägt ist. Kennt ihr die Yuzu Frucht, diese japanische Mandarinen-Limette? Sie ist ganz maßgeblich an dem wunderbaren Aroma des Cockney’s beteiligt.

Cockneys 1 Roel Corthals, Tom Heeremans und Jan Maarten Willems

Roel Corthals ist einer der drei Gründer des kleinen belgischen Ginunternehmens, die es gemeinsam mit ihrem Master Distiller Luc Waterschoot betreiben. Roel erzählt uns in einem kleinen Interview von ihrem noch sehr jungen Produkt.

Cockney’s Gin ist ein neues Produkt mit traditionellen Wurzeln - ein Revival-Gin sozusagen. Erzählst du uns kurz die Geschichte dieses belgischen Gins, der seltsamerweise einen typisch englischen Namen trägt?

Roel: Der Name des Gins lässt sich erklären durch den Londoner, der nach Gent kam und in Belgien Gin destillierte. Ein Cockney ist ein Londoner aus der Arbeiterschicht und uns gefiel dieses Image, besonders der Lebensstil dieses „einfachen“ Londoners damals.
Gin ist ein direkter Nachkomme des Genevers, ohne den der Gin nie existiert hätte. Es ist auch nett zu wissen dass Jenever im südlichen Teil der Niederlande entstand – heute Flandern genannt – was die Geschichte abrundet.
Gent ist heute wie schon immer ein Zentrum großer Erfolge, Kreativität und Gegensätzlichkeit. Es ist ein lustiger Zufall, dass es ausgerechnet diese Stadt war, in der ein rebellischer Londoner den ersten belgischen Gin kreierte.

Wie kam es jetzt zu der Idee, nach diesem alten Rezept den Cockney’s wieder aufleben zu lassen und nicht einen neuen, modernen Gin zu kreieren?

Roel: Cockney’s Gin entstand als wir das Originalrezept nahmen und dann noch 15 weitere Botanicals zu den ursprünglichen 3 hinzufügten. Wacholder, Koriander und Enzian machen den Gin nett und trinkbar,, aber nicht zweitgemäß. Wir haben dem Gin –mit aller Hochachtung vor seiner Herkunft – mehr Klasse verliehen, ihn zeitgemäßer gemacht und ihn dem Stil des 21. Jahrhunderts angepasst.

Cockney’s Gin ist ein sehr zitrusfrischer Gin. Welche Botanicals werden verwendet, um das Produkt aromatisch zu prägen?

Roel: Es ist tatsächlich viel Zitrusfrucht in unserer  Botanical-Mischung.  Neben den klassischen Zitrusbotanicals sind es Bitter Orange und vor allem Yuzu, die dem Cockney’s sein besonderes Aroma und seine Frische verleihen.

Master Distiller Luc Waterschoot Master Distiller Luc Waterschoot

Cockney’s Gin ist ein „Distilled Gin“.  Können Sie uns Einzelheiten über die Herstellung des Gins verraten? Wie lange beispielsweise mazeriert wird, wie die Brennblase beschaffen ist oder auch wie groß die Batches sind, in denen destilliert wird usw.

Roel: Wir benutzen eine traditionelle kupferne Pot Still Brennblase um das Maximum an Aromen aus den Botanicals herauszuholen. Die Mazerationszeit hängt vom jeweiligen Botanical ab und liegt zwischen 1 und 6 Stunden.
Die Batches sind klein und reichen von 230 bis etwa 260 Flaschen, abhängig von der erzielten Alkoholstärke.

Seit einiger Zeit vertreiben wir den Cockney’s Gin ja nun hier auf dem deutschen Markt. Wo sind denn bisher die Hauptkunden vom Cockney’s Gin zu finden? Liegt der Schwerpunkt auf dem belgischen Markt oder exportieren Sie bereits viel? Wenn ja, in welche Länder?

Roel: Wir möchten unseren Gin eigentlich überall pushen, den wir glauben, dass Gin mit seiner Geschichte und Aromen in Verbindung mit dem “Terroir”, dem er entstammt das Potential hat, die ganze Welt zu erobern. Unser Fokus liegt bisher auf Restaurants und Lounges wo der Gin auch so getrunken werden kann, wie es sein sollte. Da unser Cockney’s Gin erst ein Jahr alt und erst halbwegs auf dem Markt ist, schauen wir uns immer noch nach ausländischen Partnern um. Wir sind glücklich, dass wir euch von Ginobility getroffen, die ihr den Gin probieren konntet und von Anfang an begeistert waren.
Grad im Moment erscheint Cockney’s Premium Gin auch in Dänemark und den Niederlanden und wir sind kurz vor dem Abschluss mit Südafrika, Spanien, Italien, Südkorea und China.

Hast du eine Empfehlung für den perfect serve für uns? Gibt es einen Lieblingscocktail? Einen optimalen Gin&Tonic? Wie/womit trinkst du den Cockney’s Gin am liebsten?

Roel: Wir haben versucht einen Gin zu kreieren, der geschmacklich ausdrucksstark ist und aus dem man ohne viel Aufwand einen wohlschmeckenden G&T zaubern kann. Eine Orangenzeste oder Pink Grapefruit und ein paar zerdrückte Wacholderbeeren sind schon alles, was es braucht.

Cockneys 2 Cheers!

Und zum Schluss noch ein kleiner Ausblick: Gibt es neben dem weiteren Pushen des Cockney’s Gins noch andere Projekte Ihrer Firma in naher Zukunft? Arbeiten Sie eventuell an weiteren Ginabfüllungen?

Roel: Wir sind überzeugt davon, dass man nicht zu viele Variationen herausbringen sollte, wenn man einen Gin mit einem solchen Erbe produziert. Damals im Jahr 2013 war unser Ziel einen exzellenten Gin zu erschaffen, der hervorragend gemacht ist und jedermanns Freund wird. Als wir vergangenes Jahr zum ersten Mal an der San Francisco World Spirits Competition teilnahmen, haben wir als einziger belgischer Gin eine Silbermedaille gewonnen. Diese Medaille hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als kleinen Knüller kann ich euch aber jetzt verraten, dass wir, sobald wir den Cockney’s Gin herausgebracht hatten, mit der Entwicklung eines anderen Gins begannen. Es wird ein Special Reserve Gin, der sowohl dem flämischen Genever als auch der englischen Gin Tradition und der Handwerkskunst unseres Brennmeisters Luc Tibut zollen wird. Alles weitere dann in Kürze…

Herzlichen Dank für dieses Interview, Roel!
Und für alle, die jetzt Lust auf den Cockney's Gin bekommen haben: Hier geht's zum Shopcockneysgin22_002

 

Bilder: Cockney's Gin

Von der Seele des Gins: Botanicals

Schon seit vielen Jahren wird in Lifestyle-Magazin und Spirituosenblogs der Gin regelmäßig als boomendes Trendgetränk gefeiert.  Selten fielen wohl im Zusammenhang mit einer Spirituose so oft und vor allem so lange die Begriffe „Trend“, „Boom“, „Hype“  wie beim Gin. Und allen Unkenrufen über eine drohende Ginblase zum Trotz reihen sich noch immer neue Produkte in die bunte Angebotspalette ein. Von Ginmüdigkeit keine Spur.

Woran liegt es, dass die Karawane nicht schon längst weiter gezogen ist und die Bars ihr Sortiment an Gins nicht wieder auf einige Standards heruntergefahren haben? Nicht zuletzt wohl an der sehr großzügig gehaltenen Definition dessen, was Gin ist und sein darf. Die europäische Spirituosenverordnung setzt nur einen gewissen Rahmen und fordert unter anderem einen vorherrschenden Wacholdergeschmack - aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Die Möglichkeit, natürliche und naturidentische Aromastoffe und -extrakte  zu verwenden, lässt eine breite Vielfalt an Botanicals, also Kräuter und Gewürze, zur Aromatisierung zu. Einige waren auch vor dem Beginn des angesprochenen Gin-Trends bereits klassische Mitstreiter des Wacholders, andere haben den Weg in den Gin erst ganz neu gefunden.

So kommen heute nicht nur Freunde des klassischen, vom Wacholder stark dominierten Gins auf ihre Kosten.  Auch wer sich gerne  Zitrusaromen oder floralen Geschmackserlebnissen hingibt, findet unter den Gins ein passendes Produkt. Sie lieben Schnäpse, die von kräftigen Bergkräutern geprägt sind? Oder schmelzen dahin, wenn der Duft von Rosen in der Luft liegt? Ihr Lieblingsgewürz ist der Zimt? Oder soll es doch lieber ein frischer Hauch von Pfefferminze sein? Es gibt in der bunten Welt des Gins (fast) keine Geschmacksrichtung, die es nicht gibt.

Die Favoriten unter den Botanicals

WacholderbeerenWacholder: Keine Frage, Wacholder ist das absolute Muss unter den Gin-Botanicals. Die aromatischen Beeren des „Juniperus“ sind auch in der Küche sehr beliebt und sorgen für einen süßlich-würzigen, gleichzeitig aber bitter-harzigen Geschmack. Seit Jahrhunderten ist Wacholder übrigens auch als Heilmittel beliebt. Dieser heilsamen Wirkung bei Verdauungsbeschwerde wegen verwendete der Arzt Francoise de la Boe Wacholder im 17. Jahrhundert in seinem neu erfundenen Trank namens Jenever. Zu behaupten, Gin sei eine Art von Medizin, wird als Ausrede für übermäßigen Genuss allerdings heutzutage kaum akzeptiert…

KorianderKoriander: Neben Wacholder ist Koriander sicher eines der meistverwendeten Botanicals. Im Gegensatz zum Einsatz in der Küche kommen bei der Ginherstellung nicht die Blätter, sondern die Samen des Korianders zum Einsatz. Das ätherische Öl der kleinen Kügelchen sorgt für einen leicht säuerlich-fruchtigen Unterton im Gin.

Angelikawurzel, Angelicae radixAngelika (auch Engelwurz): Nach Wacholder und Koriander macht Angelika den Reigen der Magic Three der Ginherstellung komplett. So mancher Spirituosenexperte ist der Meinung, dass alleine diese drei Botanicals genügen, um einen perfekten Gin herzustellen. Angelika (meist wird die Wurzel verwendet, manchmal auch Samen, Sprosse oder Blüten) steuert dabei eine herb-würzige, leicht bittere Note, aber auch eine gewisse Süße bei.

KardamomsamenKardamom: Es sind vor allem die Samen des grünen Kardamoms, die bei Gin-Herstellern wegen ihres süßlich-scharfen Geschmacks beliebt sind. Schwarzer Kardamom mit seinem etwas herberen Aroma wird deutlich seltener verwendet. Seinen Ursprung hat das Ingwergewächs Kardamom in Asien, wo es auch als Gewürz für Speisen sehr beliebt ist. Bei uns kennt man Kardamom hauptsächlich als Gewürz in der Weihnachtszeit oder als Brotgewürz.

Lakritzpulver und Sholz Wurzeln isoliertSüßholz: Der Name ist Programm bei diesem Botanical und es verleiht dem Gin eine natürliche Süße. Auf den ganz typischen Geschmack des Süßholzes lässt sich aber sofort aus der englischen Bezeichnung „Licorice“ schließen: Die Wurzeln sind Lieferanten der typischen Lakritzaromen.

ZitronenscheibeOrangen-, Zitronen-, Limettenschale: Kommen wir zur fruchtigen Fraktion der Botanicals. Meist getrocknet, manchmal auch frisch, sorgen Zitrusfrüchte für einen Charakterzug im Gin, der auch eine große Fangemeinde hat. Insbesondere die Schale ist es, die es den Gin Herstellern dabei angetan hat, denn sie enthält die intensiv- aromatischen Öle. Ob süße Orange oder bittere Sevilla-Orange, ob europäische Zitronen oder exotische Rangpur Limetten - die frischen Zitrusaromen können die Aromen ihrer würzigen Mit-Botanicals wunderbar ausbalancieren und unterstützen.

IngwerIngwer: „Vorsicht, scharf!“ sei jedem ans Herz gelegt, der das erste Mal rohen Ingwer probiert. In rechtem Maße dosiert sorgt Ingwer als Botanical im Gin aber für eine würzige Schärfe, die den Gaumen kitzelt.

ParadieskrnerParadieskörner (auch Guinea-Pfeffer): Einst in Europa ein beliebter Ersatz für den schwarzen Pfeffer, heute neben dem Ingwer das Botanical, mit dem Destillateure gerne ihrem Gin die nötige Schärfe verleihen. Übrigens gehört diese Pflanze auch zu den Ingwergewächsen, die scharfe Aromatik der beiden Botanicals ähnelt sich also nicht von ungefähr.

Cinnamon sticks on whiteKassia-Rinde: Wer sich unter Kassia oder Kassie nichts vorstellen kann, den bringt sicher die lateinische Bezeichnung Cinnamomum aromaticum auf die richtige geschmackliche Spur. Es handelt sich um eine mit dem echten Zimt verwandte Pflanze. Als Botanical sorgt sie für typisch „zimtige“ Noten, ohne dessen Süße zu transportieren.

Auswählen und kombinieren

Das waren neun Arten von Botanicals als beispielhafte Auflistung. Nicht alle davon finden sich jeweils in einem Gin. Die Auswahl der Botanicals ist es, die den Unterschied macht und ihre Kombination formt die Seele des Gins. Manchmal werden nur wenige Botanicals verwendet, manchmal mehr. Und  manchmal ist weniger tatsächlich mehr….

Jede gute Liste besteht aber aus 10 Punkten, meinen Sie?
Dann lassen sie uns den Punkt 10 für all die vielen anderen Botanicals reservieren, zu denen Ginhersteller hin und wieder greifen. Fenchel, Mandeln, Kamille, Thymian, Rosmarin, Iriswurzeln, Rosenblätter, Kubeben Pfeffer, Safran, Muskat, Gewürznelken, Lindenblüten, Kümmel, Kreuzkümmel, Bohnenkraut, Lavendel, Tonkabohne - ergänzen Sie hier einfach nach Lust, Laune und Wissen die Botanicals Ihres Lieblingsgins!

Petra Milde
(Erstveröffentlichung im Messejournal "Explorer"der Hanse Spirit 2016)

GOLD für LAW Ibiza Gin

Da geht die spanische Sonne  auch hier bei uns auf!!

Gold für LAW Dry Gin Gold für LAW Premium Dry Gin

Seit heute ziert den LAW Premium Dry Gin von der schönen Baleareninsel Ibiza eine goldene Medaille!!  Es ist die erste Auszeichnung des noch jungen Gins, verliehen durch die Catavinum World Wine and Spirit Competition.
Die ausgewogene Komposition aus fruchtig frischen und würzig scharfen Aromen scheint bei den Juroren ebenso gut anzukommen, wie bei der stetig wachsenden Fangemeinde des LAW Gin hier bei uns im deutschsprachigen Raum.

Auch wenn es nur ein vergleichsweise  kleiner Wettbewerb in Spanien ist, so sind wir nicht minder stolz auf diese Auszeichnung.

Vor allem aber gratulieren wir natürlich Luna (L), Alexander (A) und Wolfgang (W), den drei Machern des LAW Ibiza Gin, zu dieser ersten, wohlverdienten Prämierung, der sicher noch einige weitere folgen werden...!!

Ein ganz persönlicher Buchtipp: Der Cocktail Instructor

Es gibt ganz druckfrisch ein neues Cocktailbuch, das wir euch mit absoluter Überzeugung ans Herz legen können: „Cocktail Instructor“ heißt es. Die darin vorgestellten Cocktails wurden gerührt und geschüttelt von Antonis Konstantis, dessen Bar Antony's sich in Laufnähe unserer Ginobility-Zentrale befindet. Nach geschäftlichen Meetings lassen wir den Abend gerne mal hier ausklingen und so manche geniale Idee wurde bei einem leckeren Martini oder Gin&Tonic oder einer Cocktail-Kreation von Antonis besprochen. Weiterlesen

Ginformationen für die Ohren: Radio-Reportage über deutschen Gin

Am vergangenen Samstag widmete sich das Wochenendmagazin des Deutschlandfunks dem Thema Gin – speziell dem deutschen Gin. „Auf der Suche nach dem Gin des Lebens“ ist die Reportage überschrieben.
Dank Mediatheken und Podcasts kann man solche Reportagen auch nachträglich noch anhören. Wer also Lust hat:

Hier geht’s zum Beitrag in der Deutschlandfunk-Mediathek, ihr könnt den Beitrag direkt anhören oder auch als mp3 Podcast herunterladen.

Ein paar inhaltliche Infos zur Gin Radio-Reportage:

Die Sendung dauert 45 Minuten. Wer im Thema Gin schon sehr tief drinnen ist, für den sind die meisten Infos vermutlich schon ein alter Hut, für alle anderen gibt es einen schönen Überblick, was Gin überhaupt ist, über seine Geschichte und die Kategorien. Der Berliner Bar Convent wird vorgestellt. Und es kommen auch ein paar Leute aus dem Gin-Business zu Wort.

  • Marius Haberl von der Kölner Bar Pepe, erzählt etwas über Gintastings
  • Alexander Stein von Monkey 47 berichtet über den Schwarzwälder Gin
  • Raphael Vollmar und Gerald Koenen stellen ihren Siegfried Rheinland Dry Gin vor (über den haben wir vor einiger Zeit mal hier im Blog berichtet)
  • Marian Krause von Shake Kings mixt mit diesem Siegfried Rheinland Dry Gin
  • Jörg Mayer vom Le Lyon in Hamburg erklärt den Gin Basil Smash
  • Rebecca Mertes präsentiert den Windspiel Gin und das Tonic der Firma
  • Judith Friedl stellt die Fever Tree Tonic vor
  • Robin Gerlach und Tessa Wienker erzählen von ihrem Elephant Gin aus Mecklenburg-Vorpommern (da gab's bei uns auch mal ein Interview hier im Blog)

Viel Spaß beim kurzweiligen Anhören.

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Rettet den Gin! Pilzerkrankung bedroht Wacholderbestand in Schottland

Es ist eine BBC-Meldung, die uns Ginfreunde aufhorchen lässt: Einer Erhebung von Plantlife zufolge sind mittlerweile 63% aller schottischen Wacholderpflanzen von einem bestandbedrohenden Pilz betroffen: Phytophthora austrocedrae heißt dieser Pilz, der bei den erkrankten Wacholderpflanzen die Samenbildung verhindert. Während der letzten 50 Jahre verzeichnet Großbritannien sowieso schon einen stetigen Rückgang der Wacholderbestände und nun dies!
Bisher sei dieser Pilz nur in Großbritannien und Argentinien aufgetreten, berichtet die BBC, und da es weltweit unterschiedliche Wacholderarten gibt, besteht durchaus die Hoffnung, dass es keinen Engpass bei Wacholderbeeren geben wird. Der spielt ja schließlich auch nicht nur für die Ginherstellung, sondern auch als Gewürz in der Küche eine große Rolle. Plantlife ruft die Bevölkerung zur Mithilfe beim Kampf gegen den Pilz durch Rückmeldungen über gesichtete Befälle auf.
Wer sich den BBC-Beitrag genauer anschauen möchte, findet ihn hier: http://www.bbc.com/news/uk-scotland-34626317
Wacholder wikicommons

Sipsmith - Destillation seziert: Über ein etwas anderes Gin-Tasting (und über die Geschichte und Herstellung des Sipsmith Gins ganz nebenbei auch noch)

Zu einem besonderen Gin-Tasting lud DTS&W GmbH, Importeur des Sipsmith Gins, neulich ins Gekkos in Frankfurt ein: Felix von Hurter, Sipsmith Sales Manager, war angereist und hatte einige ganz besondere Flaschen im Gepäck. Neben dem Sipsmith London Dry Gin und dem Sipsmith VJOP standen da bei unserem Eintreffen auch drei schlichte, ungelabelte Glasflaschen auf dem Bartresen. Der Inhalt war Sipsmith-Destillat - aber nicht der fertige Gin, sondern drei Proben, die während des Destillationsvorganges zu verschiedenen Zeitpunkten gezogen wurden. Unter dem Motto „Destillation seziert“ wollten wir uns anschauen, was sich während der Destillation da in der Brennblase nach und nach entwickelt. Weiterlesen

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