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19. Juni ist Tag des Martinis

Hendrick’s Gin erinnert uns daran: Der Tag des Martinis naht!

Hendricks_Martini

Wusstet ihr, dass es einen internationalen Martini-Tag gibt?
Nein, wir meinen jetzt nicht den Martinstag am 11. November, sondern den speziellen Ehrentag für den wohl bekanntesten Cocktail der Welt. Der Tag des Martinis wird traditionell am 19. Juni gefeiert, wobei „Tradition“ natürlich ein großes Wort ist. Wer diesen Martini Day, wie ihn die Amerikaner nennen, eigentlich ins Leben gerufen hat und seit wann er gefeiert wird, konnten wir  bisher nicht gesichert herausfinden. Aber egal – der leckere Aperitif, in dem sich Gin und Wermut aufs Leckerste begegnen ist auf jeden Fall einen Feiertag wert (wobei so mancher Genießer einwerfen mag, eigentlich sei doch jeder Tag ein Martini-Tag…).

Nun ist es zwar noch eine Weile hin bis zum Tag des Martinis am 19. Juni, doch in einer Pressemitteilung hat uns Hendrick’s Gin bereits jetzt darauf hingewiesen. Und diese nette Erinnerung, doch rechtzeitig für die nötigen Zutaten zu sorgen, um den Martini Tag auch gebührend feiern zu können, geben wir natürlich gerne an euch weiter. Und für den Fall, dass jemand noch nach neuen Tipps und Rezepten für Martini und Co. sucht, hat Hendrick’s Gin uns auch einen Cucumber-Guide (Gurken-Guide) als  pdf zur Verfügung gestellt, in dem es um das wunderbare  Zusammenspiel von Gurke und Hendrick’s Gin geht.

Hendrick's - Die Gurke machts! Hendrick's - Die Gurke machts!

 

Wollte ihr lernen, wie sich ein Gin & Tonic durch kleine Gurkenkügelchen in einen reizvollen Cucumber Balls verwandeln lässt oder wie aus Hendrick’s Gin, Gurkensirup und Rosè Sekt ein Cucumber & Royale gezaubert wird? Dann holt euch hier kostenlos den Cucumber-Guide als Download!

 

 

Aber natürlich sollte man sich am Tag des Martinis auch unbedingt einen Martini genehmigen. Dazu empfielt Hendrick’s Gin:

Martini - Die Königin der Cocktails Martini - Die Königin der Cocktails

Hendrick’s Martini

Zutaten:
40 ml Hendrick’s Gin
20 ml Dry Vermouth 

Zubereitung:

Den Wermut mit Hendrick’s Gin in ein separates Glas mit Eiswürfel gießen und miteinander verrühren. Anschließend in ein Martiniglas füllen und mit einer Gurkenscheibe garnieren.

Und wenn euch als Hauptzutat der Hendrick’s Gin fehlt – kein Problem, den bekommt ihr hier in unserem Shop.

 

Quellen Bilder und pdf Cucumber-Guide:  Hendrick’s Gin / NICOLE WEBER communications

The Duke Munich Dry Gin - einer der ersten deutschen Gins! Ein Interview.

The Duke Munich Dry Gin gehört zu den ersten deutschen Gins die es völlig zu recht zu internationalem Ansehen gebracht haben und somit dazu beitrugen Deutschland als ernstzunehmende Größe im internationalen "Gin-Zirkus" zu etablierten.

The Duke Munich Dry Gin - klassisch in der Form, unverwechselbar im Geschmack. The Duke Munich Dry Gin - klassisch in der Form, unverwechselbar im Geschmack.

Da The Duke zu den ersten Gins in unserem Shop gehörte, haben wir die münchner Gin Pioniere zum Interview gebeten um mehr über diesen besonderen Gin zu erfahren und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Unser Interviewpartner Maximilian Wagner stieß 2010 zu den beiden Gründern Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker von The Duke hinzu und kümmert sich seitdem um den Vertreib und die Vermarktung.

The Duke Munich Dry Gin - Die Macher v.L.n.R. Maximilian Wagner (Vertrieb und Vermarktung, Maximilian Schauerte (Gründer), DanielSchönecker (Gründer), Marcelo Fernandes (Auszubildender Destillateur) The Duke Munich Dry Gin - Die Macher
v.L.n.R. Maximilian Wagner (Vertrieb und Vermarktung, Maximilian Schauerte
(Gründer), DanielSchönecker (Gründer), Marcelo Fernandes (Auszubildender Destillateur)

Ginobility: Was macht Eurer Meinung nach einen sehr guten Gin aus?!

Maximilian Wagner: Ein sehr guter Gin sollte meiner Meinung nach insbesondere dadurch glänzen, dass er einen eigenen Geschmack hat und nicht nur eine Kopie eines vielleicht schon etablierten und „funktionierenden“ Gin ist.
Die Auswahl höchstwertiger Zutaten und eine saubere Herstellung nehme ich mal als Grundvoraussetzung.

 

Ginobility: Wie lange habt Ihr gebraucht um das Rezept für The Duke in der jetzigen Form zu kreieren? Gab es Vorbilder bei der Rezepturentwicklung bzw. woher kam die Inspiration?

Maximilian Wagner: Die Grundidee des Duke Gin war einen „ursprünglichen“ Gin zu entwickeln, einen, der wieder auf den Ursprung des Ganzen zurückgeht – die Wacholderbeere. Zusätzlich war klar, dass er nicht eintönig sein durfte, so dass eine Komposition an Kräutern und Gewürzen (Drogen) gewählt wurde, die den Duke mit einer herrlich kräftigen Wacholdernote daherkommen lassen, ihm aber auch eine Frische und Vollmundigkeit verleihen. Das Ziel war auch ganz klar, dass der Gin sich nicht z.B. von Tonic „beerdigen“ lassen sollte, sondern durch-schmeckt und den Drinks seinen eigenen Charakter und Geschmack zugibt.

 

The Duke Munich Dry Gin und der Kupfer Still der deutschen Firma CARL  The Duke Munich Dry Gin und der Kupfer Still der deutschen Firma CARL

Ginobility: Gibt es Besonderheiten bei der Herstellung von The Duke bzw. mit welchen Destillationsverfahren arbeitet Ihr?

Maximilian Wagner: Besonders ist sicherlich die Auswahl der Drogen – alle aus biologischem Anbau, was weniger einer ideologischen Vorstellung geschuldet ist sondern sich schlicht auf die gewünschte, höchste Qualität bezieht. Biologisch angebaute Wacholderbeeren sind deutlich aromatischer als konventionell ausgebaute Ware – das setzt sich auch bei den anderen Kräutern und Gewürzen und dem Grundalkohol – aus 100% biologisch angebautem Getreide gebrannt – durch…
Wir destillieren zweifach in unserer eigenen kupfernen Destille; auch Abfüllung und Etikettierung wird von uns selbst im eigenen Haus erledigt, genauso wie auch Vertrieb und Vermarktung von uns erledigt werden.
In der Produktion haben wir somit die Möglichkeiten immer und überall laufend Qualitätskontrollen durchzuführen, und man muss sich nicht z.B. auf einen „Lohnbrenner/-abfüller“ verlassen – was der ganzen Sache eh wieder seinen Charme und Authentizität nehmen würde ☺

Die Bio-Botanicals des The Duke Munich Dry Gin Die Bio-Botanicals des The Duke Munich Dry Gin

Ginobility: Was ist das typisch münchnerische bzw. bayrische an The Duke?!

Maximilian Wagner: Ich glaube hier gibt es verschiedene Punkte:

  1. Wir haben Hopfen und Malz in unserem Gin; was bei der Rezeptentwicklung zunächst mal mit einem Lächeln und Augenzwinkern ausprobiert wurde, zeigte schnell, dass es Sinn macht: Gersten-Malz ist geschmacklich kaum wahrnehmbar, macht unseren Gin trotz 45% vol aber schön weich und vollmundig; Hopfenblühten verleihen dem Gin (wie auch beim Bier) eine gewisse Würzigkeit.
  2. Der Name ist ebenfalls sehr Münchnerisch/Bayrisch, da er sich direkt auf unseren Stadtgründer bezieht – Herzog Heinrich der Löwe → Herzog = The Duke
  3. Wir sind seit den 1970er Jahren die erste Destillerie, die tatsächlich ihre gesamte Produktion mitten in München (Schwabing/Maxvorstadt) angesiedelt hat.
  4. Trotzdem verstehen wir uns nicht nur als Münchner Gin sondern auch als ein Deutsches Produkt, das man inzwischen ebenso gerne in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt oder Stuttgart genießt – natürlich auch in den ländlicheren Regionen.

 

Ginobility: Wieso habt Ihr Euch für einen so aromatischen und gehaltvollen Gin entschieden?

Maximilian Wagner: Gin ist klassischer Weise keine Spirituose die man in großen Mengen pur trinkt (auch wenn ich es jedem nur empfehlen kann den Duke nach einem opulenten Mahl auch mal pur als Digestif zu genießen!), er findet die größte Verwendung in diversen Cocktails und Longdrinks – allen voran der Gin & Tonic. Wenn man jetzt einen Gin hat, der eher etwas „schwach auf der Brust“ ist, kann es gut sein, dass er sich vom Tonic „beerdigen“ lässt – das passiert mit dem Duke Gin nicht. Man wird immer erkennen, dass ein Duke-Gin & Tonic auch ein Duke-Gin&Tonic ist.
Ginobility: Wenn Ihr eine „Special Edition“ von The Duke entwickeln würdet, wie sähe dieser bzw. wie würde dieser schmecken?

Maximilian Wagner: (lacht) wäre die Rezeptur nicht anders ausgefallen, wenn man was anderes gewollt hätte?! Wir sind immernoch sehr zufrieden mit dem eigenen, einzigartigen Geschmack des Duke Gins ☺
Aber die Gedanken sind ja frei – ich schau mir immer gerne Gin auf Navy Stregth an.
Zunächst müssen wir aber noch schauen, den Duke und auch sein neues Geschwisterchen – den LION’S Vodka – weiter voranzutreiben.

 

Ginobility: Ihr habt jetzt schon die zweite Auflage von speziell auf The Duke ausgelegten Gin & Tonic Rezepten herausgebracht. Wer kreiert diese für Euch?

Maximilian Wagner: Die Rezepturen kommen von Andreas Plucinsky, der sie zusammen mit Peter A. Wolf entwickelt hat. Der Anspruch war hier: hervorragende Drinks zu kreieren, die nicht all zu aufwändig in der „Herstellung“ sind und dazu immer wieder geschmacklich etwas Neues bieten.
Das faszinierende ist eigentlich, dass es immer „nur“ Gin & Tonic ist, die aber durch die Zugabe unterschiedlicher Garnituren unterschiedlichste Geschmacksrichtungen bekommen, der Duke Gin ist hierbei die starke Grundlage auf dessen Rücken die Geschmäcker spielen können.

 

The Duke Munich Dry Gin & Tonic The Duke Munich Dry Gin & Tonic

Ginobility: Mit welchem Tonic Water funktioniert The Duke am besten?

Maximilian Wagner: Diese Wahl überlassen wir gerne jedem selbst und ich kann nur jeden dazu ermutigen sich mal durchzuprobieren!
Herrlich, wie unterschiedlich ein Gin & Tonic schmecken kann, wenn man nur das Tonic ändert; variiert man dann auch noch dazu die Garnitur (z.B. Zitrone, Limette, Orangenzeste) ergeben sich wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten!

 

Ginobility: Wie trinkt Ihr The Duke am liebsten?!

Maximilian Wagner: Ich denke das ist Tagesabhängig. Als Gin & Tonic, im Martini, als Digestif, im Red Snapper… die Möglichkeiten sind hier (fast) unendlich ☺
Ginobility: Deutschland geht die positive Entwicklung der Spirituose Gin in eindrucksvollem Tempo mit. Wie sieht Eurer Meinung nach die Zukunft des Gin generell bzw. in Bezug auf den Deutschen Markt aus!? Seht Ihr ein ähnlich langfristiges Potenzial wie in Spanien wo Gin & Tonic eine Art Nationalgetränk ist?

Maximilian Wagner: Viele sprechen von einem Gin-Hype, wir sehen es mehr als eine Gin-Renaissance. Gin war immer da und wird auch immer an den Bars bleiben, aber wie in jedem Segment verschieben sich die Geschmäcker von Zeit zu Zeit.
Ich glaube für eine Größe wie in Spanien – als Nationalgetränk -, wird es in Deutschland nicht reichen (dafür ist es hier nicht warm genug ;-) ). Da bleibt das Gros der Leute doch eher dem Radler und dem Bier verbunden.
Aber es ist schön zu sehen, wie die Barszene sehr kreativ und hochwertig wächst und in der Bar gehört Gin nun mal zu den wichtigsten Grundspirituosen…

 

Ginobility: Fast monatlich erscheinen neue deutsche Gins auf der Bildfläche. Wie bewertet Ihr diese Entwicklung mal abgesehen von der wachsenden Konkurrenz für The Duke? Teilweise hört man bereits von einer „Ginflation“.

Maximilian Wagner: Wenn ein Markt funktioniert, wird es immer wieder Neueintritte neuer Marken geben, damit war und ist zu rechnen.
Wettbewerb belebt das Geschäft, nicht nur, weil sich die einzelnen Firmen untereinander den Markt teilen müssen – sondern auch weil erst durch eine Mehrzahl an Firmen auch ein Markt geschaffen werden kann!
Rückblickend war es sicherlich nicht schädlich für den Deutschen Gin-Markt, dass relativ zeitgleich mit uns zwei weitere Marken auf den Markt kamen – so war keiner von uns eine „komische Rarität, denn Gin hat schließlich aus England zu kommen“, sondern zusammen weckte man die Aufmerksamkeit der Leute, dass bester Gin tatsächlich auch aus Deutschland kommen kann!
Ob man tatsächlich mehr als sechs Ginsorten im Regal stehen haben muss… das  wird die Zukunft zeigen; alles gut, so lange der Duke im Regal steht ;-) (lacht)

Vielen Dank Maximilian Wagner für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit The Duke und dem  "kleinen Geschwisterchen" LION'SVodka!

Wer sich noch ein wenig genauer über The Duke Munich Dry Gin informieren möchte, sollte mal auf www.theduke-gin.de vorbeischauen.

 

Nolet's Dry Gin Silver meets Red Snapper

Nolet's Dry Gin Silver zählt mit Sicherheit zu den außergewöhnlichsten Gins die man derzeit bekommen kann. Alles andere als klassisch und wacholderdomineriert bestimmen türkische Rosen, weißer Pfirsich und Himbeeren sein floral-fruchtiges Aroma.
Wir haben ihn bei einer Barschulung dabei gehabt und unser Bartrainer von 4flair war schlichtweg begeistert.

Spontan hatte er den Gedanken ihn in einem Red Snapper einzubinden. Für alle die nicht wissen was ein Red Snapper ist, es ist das Gin basierte Pendant zur Bloody Mary!

Zunächst waren wir alle etwas kritisch, einen so blumigen Gin in einem so würzigen Drink zu probieren, aber wir wurden Lügen gestraft. Das Ergebnis war schlichtweg fantastisch und super lecker!!

Wenn Ihr Gelegenheit haben solltet den Nolet's Dry Gin Silver in einer Bar vorzufinden, bestellt Euch auf jeden Fall einen Red Snapper mit diesem tollen Gin! Es lohnt sich!

Red Snapper - Nolet's Dry Gin Silver Red Snapper - Nolet's Dry Gin Silver

Wer ihn selber mixen will, hier das Rezept:

5cl Nolet's Dry Gin Silver
1 cl Zitronensaft
12 cl Tomatensaft
3-5 Spritzer Worchestersauce
2 Spritzer Tabasco
gemahlener Pfeffer
Salz

 

Cheers!!

Eine süßlich scharfe Sache - SEARS Cutting Edge Gin und Goldberg & Sons Tonic Water

Es ist keine Neuigkeit mehr das Gin aus deutschen Landen boomt. Da ist es kein Wunder das in regelmäßigen Abständen immer neue Edelbrände lanciert werden und in die großen Fußstapfen von Monkey 47, Adler Berlin Dry Gin, Gansloser Black Gin, The Duke Munich Dry Gin und Lebensstern Dry Gin treten wollen. Nach feel! Munich Dry Gin und zuletzt Brandstifter Berlin Dry Gin ist die deutsche Gin-Landschaft wieder um ein Kind der beliebten Spirituose reicher. Nicht aus dem Schwarzwald, Berlin oder München stammt er sondern aus der Heimatstadt des Comedian Rüdiger Hoffmann (Ich weiss nicht ob sies wussten...) - Paderborn. Der neue Gin trägt den klangvollen und inhaltsschwangeren Namen SEARS Cutting Edge Gin und stammt aus dem Hause MBG. Aus selbigen Hause stammt auch die neue Bittergetränke Marke Goldberg & Sons, auf die wir an späterer Stelle noch eingehen werden.

Cutting Edge - Marketing-Gag oder echter Zusatznutzen?
So ziemlich jeder Gin zeichnet sich durch eine Besonderheit aus. Der eine wird mit Gurke serviert und enthält eben diese als besonders Botanical. Der andere wird aus 47 Zutaten hergestellt oder mittels eines speziellen Kaltdestilationsverfahrens aufwändigst destilliert. Bei der Fülle an Gins auf dem internationalen Markt braucht es wie in allen anderen Märkten auch eine Alleinstellungsmerkmal oder zumindest eine klare und möglichst auffallende Positionierung. Die meisten neuen Gins schaffen es (noch) sehr nahe am Produkt zu bleiben und ihre Postionierung tatsächlich als echte und größtenteils glaubhafte Produktvorteile zu platzieren.

SEARS Gin - The Cutting Edge Process SEARS Gin - The Cutting Edge Process

SEARS Cutting Edge Gin (Anm.: Cutting Edge ist ein eingetragenes Warenzeichen) baut seinerseits auf die Verarbeitung der Botanicals vor der Mazeration bzw. Destillation.
Die Botanicals werden mit besonders scharfen und harten Messern sauber zerkleinert. Dass klingt erst mal relativ banal. Fakt scheint aber zu sein, dass die gewissenhafte Zerteilung der planzlichen Bestandteile einen positiven Effekt auf die Gewinnung der ätherischen Öle zu haben scheint. Ein mögliches Indiz für die Relevanz dieses Themas ist, dass die Japaner seit Jahrtausenden auf extrem scharfe Schneidewerkzeuge gesteigerten Wert legen - u.a. in der Küche.

Hat Cutting Edge einen Einfluss auf den Geschmack?
Laut MBG besticht SEARS Gin durch seinen fein abgestimmten Charakter aus floralen Noten, Bergamotte, würzigem Koriander und natürlich Wacholder. All dies bei 44% Vol. Ob es am Ende besser schmeckt wenn man besonders scharfe Messer zum Schneiden verwendet, können und wollen wir nicht bewerten! Da muss man schon Chefköche oder Messerschleifer fragen...!

Wie auch immer wurde uns von MBG netter Weise ein komplettes Tasting Kit mit einer Flasche SEARS Gin und der kompletten Range an Goldberg Bitter Drinks bereitgestellt, sodass wir uns unser eigenes, ganz objektives Bild machen konnten.

SEARS Cutting Edge Gin SEARS Cutting Edge Gin

Ginobility tastes SEARS Cutting Edge Gin
Fangen wir mal ganz vorne an und zwar beim optischen Eindruck:
Die 0,7 l Flasche kommt in einer von namhaften Gins wie Mayfair London Dry Gin oder Geranium Gin schon bekannten eckigen Form daher und hebt sich so von den meist klassischen runden und bauchigen Flaschenformen ab. Das Design ist schlicht und im positiven Sinne einfach gehalten und wirkt hierdurch modern und jung. Dies wird durch die schwarz - pinke Farbgebung noch unterstichen. Positiv anzumerken ist der Verschluss der nicht wie bei anderen ein Drehverschluss ist, sondern ein Korken. Schön wäre hier allerdings gewesen wenn tatsächlich Kork zum Einsatz gekommen wäre und nicht Kunststoff.

Das Nosing:
Hier dominiert angehmer Weise eher der Wacholder, was für "neue" Gins fast schon zur Ausnahme gehört. Die vom Hersteller herausgestellten floralen Noten halten sich aus unserer Sicht eher nachgelagert zusammen mit leichten Zitrusnuancen. Deutlich wahrnehmbarer schwingen auch Alkoholnoten mit.

Das Tasting:
Auch am Gaumen dominiert der Wacholder. Auch die fruchtigen Zitrusaromen sind klar erkennbar die sich mit den sanft blumigen Noten verbinden und einen erfrischenden Eindruck abgeben. Eine leicht pfeffrige Schärfe am Ende, was wohl die Würze des Korianders sein könnte, rundet das Bild ab.
Trotz der Alkoholnoten im Nosing ist SEARS Gin angenehm mild.

Der Abgang:
Dieser ist zwar lang und vom Wacholder dominiert, aber dabei bleibt es leider auch.

Das Fazit:
Alles in allem ist SEARS Cutting Edge ein guter, wenn auch nicht überragender Gin und bei einem Preis von ca. 20 Euro überraschend günstig für einen laut Hersteller Super Premium Gin. Die Aromen kommen schön und klar zum Tragen, auch wenn der Charakter nicht sonderlich komplex ist.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt zu 100%. Wir würden SEARS Gin als "Einsteiger" Gin empfehlen, den man wunderbar im Gin & Tonic genießen und dabei sehr schön mit verschiedenen Twists experimentieren kann.

Apropos Gin & Tonic
Wie schon Eingangs angedeutet hat uns MBG netter Weise auch mit dem passenden Tonic Water von Goldberg & Sons versorgt. Da lag es natürlich nahe dieses ebenfalls zu verkosten und auch gleich als G & T mit SEARS zu testen.

Goldberg Tonic Water Goldberg & Sons Tonic Water

Die Goldberg & Sons Bitter Drinks kommen standesgemäß in 200 ml Glasflaschen daher (es gibt sie aber auch in 1 Liter PET Flaschen). Die Flaschenform ist anders als die der gängigen Wettbewerber Fever-Tree oder Thomas Henry eher bauchiger und gedrungener, aber nicht weniger stylisch. Das Etikettendesign ist plakativ und durch die Rautenform sehr auffällig.

Wie von MBG im Pressetext angedeutet zeichnet sich Goldberg & Sons Tonic Water dadurch aus, dass man es auch wunderbar pur trinken kann. Das dies einen geringeren Grad an Bitterness bedeutet ist fast schon selbsterklärend.

Geschmacklich erinnert Goldberg & Sons Tonic fast schon an eine Limonade. Die fruchtig-zitronigen Aromen sind sehr präsent, allerdings gilt dies auch für die Süsse. Wie gesagt bleiben die bitteren Aspekte bei Goldberg & Sons Tonic etwas zurück, auch wenn diese auf echtem Chinin gründen. Der Gehalt an Kohlensäure ist OK und bringt Frische mit, allerdings hält sie sich nicht sehr lange im Glas, soll aber nicht heißen das das Tonic schnell schal wird.

SEARS Cutting Edge Gin und Goldberg Bitter Drinks SEARS Cutting Edge Gin und Goldberg & Sons Bitter Drinks

SEARS Gin & Goldberg Tonic - Das Tasting
Um es vorweg zu nehmen: Die beiden harmonieren sehr gut miteinander:
Die fruchtig-blumige Noten des SEARS Gin werden von den zitronigen Aromen des Goldberg & Sons Tonic sehr schön getragen und ergänzt. Die Wacholdernoten und würzigen Aspekte des Gins treten angenehm hervor und geben dem Drink trotz der fehlenden Bitterness des Tonics den gewünschten herben Charakter.
Insgesamt ist dieser Gin & Tonic sehr süffig und erfrischend, wobei letzteres leider durch die Süsse des Tonic etwas gemindert wird.

Tipp:
Wir haben dem G&T ein wenig Grapefruit Schale (bevor man sie ins Glas gibt, die Zesten öffnen indem man die Schale leicht drückt) und einen kleinen Zweig Rosmarin hinzugegeben. Hierdurch bringt man noch etwas mehr herbe Aspekte und Komplexität in die Sache!

Cheers!

Blue Gin Vintage Jahrgangsgin

11986_Blue-Gin-Vintage-2006Der Premium-Gin aus Österreich - wobei der Jahrgang das Jahr der Destillation bezeichnet. Hans Reisetbauer gehört zur Elite österreichischer Schnapsbrenner. Seit Jahren weltweit mit Edelbränden höchst erfolgreich, fügt er nun noch eine Spezialität hinzu. Blue Gin - mit Jahrgang - frisches, elegantes Wacholderaroma, finessenreich, mit zitronig-duftig würzigen Facetten: glasklar und erfrischend, gleichzeitig elegant und lebendig.

Blue Gin wird nur einmal im Jahr, zwischen Februar und Mai destilliert und nennt sich daher mit Recht Vintage. Die Auflage ist limitiert: Ist ein Jahrgang vergriffen, hilft nur mehr Warten auf das nächste Jahr. Versehen mit frischen Wacholderbeeren, Zitronenzesten und diversen Kräutern wurde ein Gin-Flavour kreiert, der duftig und leicht, aber gleichzeitig finessenreich ist. Die hochwertigen Botanicals stammen aus nicht weniger als zehn Ländern: Ägypten, China, Spanien, Indonesien, Mazedonien, Niederlande, Rumänien, Türkei, USA und Vietnam. Sie werden für einige Zeit in bestem Getreidealkohol angesetzt, bevor schonend destilliert wird.

Blue Gin im Ginobility-Ginshop kaufen

Blue Gin 2006 im Ginobility-Ginshop kaufen

Andere Gins im Shop finden

Bokma De Vijf Jaren - Genever

21979_Bokma-De-Vijf-JarenDieser 5 Jahre alte Genever ist ausgesprochen komplex und steht einem Brandy oder Cognac in nichts nach. Destilliert aus reinem Getreidealkohol ist dieser fassgelagerte Genever sanft und er besitzt einen delikaten Geschmack. Hergestellt nach einem streng gehütetem Rezept unter der Verwendung von ausgesuchten Kräutern, Wacholderbeeren und einem Mix verschiedener Getreidearten wie Roggen, Mais, Weizen und Gerste.

 

Herkunft: Niederlande
Hersteller: Bokma
Alkoholgehalt: 38%

weitere Genever im Shop finden

Neues aus dem Land der Eidgenossen – Clouds Gin

In Zürich will man hoch hinaus.

Clouds Gin aus der Clouds Bar in Zürich Clouds Gin aus der Clouds Bar in Zürich

Nachdem im zweiten Halbjahr 2012 die Schweiz sein erstes „offizielles“ Tonic Water in Form des Gents Swiss Roots Tonic bekam macht Zürich nun auch mit einem Gin auf sich aufmerksam.

Am 12. April wurde Clouds Gin in feierlichem Rahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Ort des Geschehens war die namensgebende Clouds Bar, die ihren Namen mit gutem Recht trägt, denn sie befindet sich im Prime Tower auf 120 Meter Höhe über den Dächern Zürichs.

Die highend Bar bedient höchste Ansprüche, auf allen Ebenen. Sei es das Ambiente, die Aussicht oder - und darauf kommt es doch eigentlich an - das Angebot das der Bar Chef in petto hat. Das Angenehme daran ist, dass sich hier nicht nur die Reichen und Schönen, sondern ein bunt gemischtes Publikum einen guten Drink genehmigen.


Clouds Gin, Kopf in den Wolken, die Füße fest auf dem Boden.

Clouds Gin ist wie die Location für die Bar Manager Andreas Kloke diesen Gin zusammen mit Lorenz Humbel kreierte: Leicht und dennoch bodenständig.

Aber eines nach dem anderen.

Lorenz Humbel ist Inhaber der Schweizer Humbel Brennerei in Stetten im Kanton Aargau. Die auf Kirsch- und Obstbrände spezialisierte Destille hat zwar keine fundierten Erfahrungen in Gin, dafür aber erstklassige lokale Bezugsquellen für eine Vielzahl an Botanicals.

All dies war für Andreas Kloke ausschlaggebend für seine Entscheidung dort den Gin für seine Bar entwickeln und brennen zu lassen, denn er wollte einen Schweizer Gin der ausschließlich auf in der Schweiz wachsenden Botanicals basiert.

Clouds Gin ist ein typischer New Western Gin, denn der Wacholder steht deutlich im Aroma hinten an. Dafür tritt der Thymian deutlich hervor und Zitronen- und Orangenschalen geben Frische und Leichtigkeit dazu. Bei 42% Vol. ist er dabei angenehm mild und rund.

Ab sofort ist Clouds Gin bei GINOBILITY im Shop erhältlich.

Wenneker Zeer Oude Korenwijn

21997_Wenneker-Zeer-Oude-KorenwijnWenneker Zeer Oude Korenwijn wird nach alter Tradition produziert und aus ausgewählten Getreidesorten wie Weizen Mais und Roggen mit der Zugabe von Malz destilliert. Ein charaktervoller und ausgewogener Korenwijn, der durch einen sehr feinen und weichen Geschmack, milde Süße und einem leichten, feinen Roggenton überzeugt, den er auch der langen Lagerung in Eichenfässen verdankt.

 

Herkunft: Niederlande
Hersteller: Wenneker
Alkoholgehalt: 38%

Genever im Shop finden

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