Willkommen bei Ginobility

Tonic

Ginobility ist im Playboy!

Ginobility_Playboy4„Es ist eine Ehre im Playboy zu sein!“ Diesen Ausspruch hört man immer wieder von den Damen, die im Playboy abgelichtet werden. Ob man dies als Rechtfertigungsversuch werten will oder nicht, überlassen wir jedem selbst. Auch wir können diesen Satz nun für uns geltend machen, und es ist sicher keine Rechtfertigung, es ist uns tatsächlich eine Ehre im Playboy zu sein! Wir haben zwar nicht blank gezogen, aber Ginobility ist nun Teil des ältesten und renommiertesten (Männer) Magazins weltweit!

Am 6.2. 2016 waren wir beim „Ball des Sports 2016“ in Wiesbaden, exklusiver „Gin & Tonic“ Partner der Playboy Lounge. Die Organisatoren von Playboy kamen auf uns zu, da sie unseren Qualitätsanspruch als sehr passend für sich selbst und die Veranstaltung an sich erachteten.

 

Den Playboy Bunnies gefällt LAW Ibiza Gin & FeverTree Indian Tonic Den Playboy Bunnies gefällt LAW Ibiza Gin & FeverTree Indian Tonic

Unsere gemeinsame Wahl für den Gin fiel auf den fruchtig, frischen LAW Premium Dry Gin, den wir seit kurzem exklusiv in Deutschland vertreiben. Als Tonic Water griffen wir zum FeverTree Indian Tonic, denn wir wollten den Gästen ein möglichst frisches und süffiges Geschmackserlebnis bescheren (wohl wissend, dass sich unter den potenziellen Gästen nicht nur ausgewiesene Gin-Kenner befinden würden).

Die Lounge öffnete nach dem offiziellen Teil des „Ball des Sports“, inklusive Dinner und den Preisverleihungen, und da diese bereits zu einer festen Institution beim Ball gehört, zog sie auch gleich die Massen an. Die Playmates Bernadette Kaspar, Victoria Paschold, Verena Stangl und Daria Eppert die hinter der Theke die Gäste bedienten hatten alle Hände voll zu tun.

Unter den Gästen, die sich zumeist aus Medaillengewinnern bei Olympischen und Paralympischen Spielen oder anderen internationalen Sportmeisterschaften zusammensetzten waren u.a. auch die „Bad Boys“, die frischgebackenen Europameister im Handball, wie auch Ex-Boxweltmeisterin (und Playboy Titelstar) Regina Halmich.

Luna, Mitgründerin des LAW Premium Dry Gins und die Playboy Bunnies. Luna, Mitgründerin des LAW Premium Dry Gins und die Playboy Bunnies.

Auch wenn sie noch mit keiner Medaille für den LAW Ibiza Gin aufwarten kann, was sich aber sicher bald ändern wir, war auch Luna von Eisenhart Rothe, Mitgründerin von LAW Gin mit von der Part(y)ie.
Wir müssen sicher nicht betonen, dass wir gemeinsam mit Luna, den Bunnies und den vielen Gästen einen fantastischen, genussreichen und tollen Abend verlebt haben, den wir gerne im nächsten Jahr wiederholen wollen!

… und wer uns jetzt nicht glaubt, dass wir wirklich da waren, der sollte sich diesen Link und die Bilder anschauen! :)

 

Fotos von Moritz Roeder für Playboy

Heißes Getränk für kalte Tage: Tonic Punsch

Genau richtig zum Start der kalten Jahreszeit habe ich dieses verführerische Bild und das dazugehörige Rezept für einen Tonic Punsch von Marian Willfahrt für euch.
„Möchten Sie einmal einen Hot Tonic probieren?“ hatte er mich gefragt, als ich auf der Aquavitae Messe in Mülheim am Stand von Fever-Tree nach neuen Produkten und Anregungen Ausschau hielt. Heißes Tonicwasser - wirklich? Neugierig ließ ich mir ein Becherchen reichen und war begeistert: Das ist mal eine ganz andere Variante, Tonic zu genießen! Durch die Gewürze, die mit erhitzt werden, bekommt es eine Art „Glühweinaroma“, das wunderbar mit dem herben Geschmack des Tonics harmoniert.Dieser Tonic Punsch lässt sich toll als alkoholfreies Getränk zubereiten, kann aber auch mit Gin nach Wahl variiert und aufgepeppt werden.
Meiner Bitte um das genaue Rezept kam Marian Willfahrt gerne nach und hat den Punsch in der Fcuk Yoga Bar in Essen, in der er Barchef ist, noch einmal für ein kleines Fotoshooting zubereitet.

Tonic PunschAlso: Wer ist neugierig und probiert das warme Getränk einmal aus? Und vielleicht variiert es jemand einmal mit einem anderen  als dem Indian Tonic? Fever-Tree Mediterranean oder Elderflower ergeben sicher nochmal eine ganz andere Aromatik. Ich freue mich über Rückmeldungen und Tipps!

Der Hot Tonic – Das Rezept!

Zutaten:
8 Flaschen Fever-Tree Indian Tonic
1 Schote Bourbon Vanille (halbiert & ausgeschabt)
1 5cm Zimtstange
1 Sternanis
3 Nelken
2 große Orangenzesten
4 getrocknete Wacholderbeeren

Tonic Punsch 2Zubereitung:
Alle Zutaten in einem kleinen Topf auf 60°C erhitzen und 30 Minuten ziehen lassen.
Nach Belieben einen Schuss Gin nach Wahl ergänzen.
In Gläser füllen und mit einer großen, mit Nelken gespickten Orangenzeste servieren.

Interview mit Paul Kerstens: INDI TONIC

PAUL KERSTENS INDI TONICSeit kurzem haben wir bei Ginobility die Marke INDI & CO. Botanical Water exklusive für Deutschland im Programm. Wir haben Paul Kerstens gebeten, uns ein wenig über die Hintergründe dieses ganz besonderen Tonic Waters aus Spanien zu erzählen. Er ist bei Casalbor verantwortlich für den Export.
(For the original English version please scroll down)

Wenn wir den komplexen und ungewöhnlichen Herstellungsprozess des Indi Tonics betrachten, können wir dann eigentlich von einem herkömmlichen Tonic Water sprechen?
Paul: Aus der Sicht unserer Produktphilosophie ja. Was wir mit unserem besonderen Herstellungsprozess versuchen ist ein Maximum an Aromen und Geschmack anzubieten. Das erreichen wir mit unserem besonderen Herstellungsprozess. Deshalb würde ich gerne von einem authentischen Tonic Water sprechen.

Vielleicht könntest du unseren Lesern, die Indi Tonic bisher noch nicht kannten, erklären, welche Produktionsschritte besonders und bemerkenswert sind?
Paul: Einzigartig wäre die Mazeration der getrockneten Botanicals in Wasser und Alkohol, ein Prozess, der zwei Monate dauert. Danach die Destillation in hundert Jahre alten kupfernen Pot Stills, die nach der Wasserbad-Methode erhitzt werden. Durch diesen Prozess, der insgesamt ungefähr drei Monate dauert, soll ein Konzentrat entstehen, das reich ist an Aromen und Geschmack. Diesem besonderen Konzentrat fügen wir kohlensäurehaltiges Wasser und natürlichen Zucker hinzu. Der dritte Aspekt, der vielleicht betont werden sollte, ist unser Bemühen, ein stabiles, aber sanftes Sprudeln zu erzielen.

Die Botanicals, die für Indi Tonic verwendet werden, sind sorgfältig ausgesuchte Spezialitäten aus der ganzen Welt. Werden sie frisch geliefert oder getrocknet? Vielleicht kannst du uns einen kurzen Überblick geben?
Paul: Sie werden alle in getrocknetem Zustand geliefert und deshalb wenden wir diesen Mazerations- und Destillationsprozess an, um sie wieder „zum Leben zu erwecken“. Und beim INDI &Co. Lemon und Orange – ja, da fügen wir natürliches Fruchtkonzentrat hinzu.

indi_co_tonic_waterGin ist ein ziemlich dominanter Partner in einem Gin & Tonic und liefert intensive Aromen. Einige der feinen Geschmacksnuancen, die durch die Herstellung des Indi Tonics hervorgebracht werden, könnten überdeckt werden. Worauf sollte man bei der Kombination von Gin und Indi Tonic achten? Gibt es Gins, die besonders gut passen oder andere, die du nicht zur Kombination mit Indi Tonic empfehlen würdest?
Paul: INDI &Co. Tonic Water ist großartig in einem klassischen Gin & Tonic. Das war für uns entscheidend, als wir das Produkt entwickelten. Wir wollten eine Alternative zu den bestehenden Marken bieten, die bekanntlich im Bereich Tonic Water sehr limitiert sind. Unserer Meinung nach mussten wir also ein Tonic Water erschaffen, das die besondere Charakteristik jedes klassischen London Dry Gins hervorbringt. INDI &Co. Tonic hat die Schärfe des Chinins zu bieten, ein gutes Sprudeln, verwendet natürlichen Zucker und macht so aus jedem Gin & Tonic einen eleganten und weichen Drink.
Jedoch möchte ich betonen, dass es uns auch sehr wichtig ist, eure Leser dazu einzuladen Indi Tonic und die anderen Geschmacksrichtungen Lemon, Orange und Black als Erfrischungsgetränk auszuprobieren. Indi Tonic sollte auch ohne Kombination mit Alkohol genossen werden. Wir wollen also auf keinen Fall nur einen Mixer anbieten, sondern auch qualitative und handwerklich gemachte Erfrischungsgetränke.

Neben dem “klassischen” Indi Tonic bietet ihr auch Indi Lemon und Indi Orange an. Gibt es große Unterschiede zu den normalen Aromen?
Paul: Nun, wir wenden für jedes Gewürz denselben Prozess der Mazeration und Destillation an, obwohl es natürlich auf der Hand liegt, dass wir unterschiedliche Zutaten benutzen. Indi Lemon ist ein Tonic mit mehr Zitronen- und Zitruseinfluss, wenngleich mit Chinin. Das passt sehr gut zu einigen Gins und wir fordern die Bartender weltweit dazu auf ihre perfekte Gin & Tonic Zusammenstellung für unser Indi Lemon Tonic zu finden.
Das Orange ist mehr fruchtsaftgesteuert, es enthält 30% konzentrierten Fruchtsaft und es ist einfach ein phantastisches und ich würde sagen erwachseneres Orangen-Erfrischungsgetränk. Ich liebe es mit Vodka oder einem rassigen Rum.

Auf eurer Homepage habe ich den Indi Black entdeckt, der mir völlig neu ist. Erzählst du uns das Geheimnis dieses Produkts? Womit ist es aromatisiert und warum ist es so dunkel?
Paul: Indi Black enthält Kolanuss, daher hat es ein sehr dominantes Cola-Aroma. Die Cola-Welt wird offensichtlich von zwei großen Marken dominiert. Durch unseren besonderen Herstellungsprozess wollen wir sie auf eine weitere Stufe heben. Abgesehen von der Kolanuss ist das Veilchen eine besondere Zutat, das ein besonderes blumiges Aroma beisteuert. Trotz des süßen Cola-Stils sorgen die natürlichen Citrus-Zutaten für Frische und Ausgewogenheit. Die Farbe des Indi Black entsteht durch natürliche Färbung mit gebranntem braunen Zucker.

Es ist Sommer, die beste Jahreszeit für Cocktails und Gin & Tonic. Welcher ist dein bevorzugter Cocktail? Oder hast du vielleicht einen persönlichen Tipp für uns, wie du deinen Indi Tonic am liebsten magst?
Paul: Für mich ist es entscheidend, dass ein Gin und Tonic gut gemacht ist. Die beste Art einen Gin & Tonic zu servieren findet man in Spanien. Ein großes Burgunderglas, feste und große Eiswürfel, Zitronen-und Limettenschale und vielleicht einige getrocknete Wacholderbeeren, so mag ich es, weil ich ein Fan des klassischen Gin & Tonic bin. Ich möchte wirklich betonen, dass die perfekte Serviermethode äußerst wichtig ist, für mich ist der spanische Gin & Tonic der Schlüssel zum Erfolg.

Vielen Dank für das Interview und die tollen Einblicke!

Das Indi Tonic findet ihr im Ginobility Shop und zwar hier.
Und zur Homepage von INDI & CO. geht es hier

 

Regarding the complex and unusual manufacturing process of the Indi Tonic can we actually speak of a customary Tonic Water?
Paul: In our way of product philosophy we think yes. What we try to do with our unique production process is offering the maximum in aromas and flavour. We achieve this by our unique production process. So I would like to speak of an authentic tonic water.
Perhaps you can explain to our readers who didn’t know Indi Tonic yet which steps of the production are special and remarkable?
Paul: Unique would be the maceration process of the dried botanicals in water and alcohol, a process which takes two months. After that the distillation process in centenary copper pot stills which work by the „au bain marie“ warming process. This labour which altogether take about three month is to achieve the concentrate, rich in aromas and flavours. To this unique concentrate we ad carbonated water and natural sugars. Maybe a 3rd aspect to emphasise would be our care we take to obtain a solid but gentle bubble.
The Botanicals that are used for Indi Tonic are well selected specialities from all over the world. Are they all delivered fresh or are some of them dried? Perhaps you can give us a short review.
Paul: They are all delivered in dried conditions and it´s therefor that we apply the maceration and distillation process, to „bring them to live again“. As for the INDI &Cº Lemon and Orange, yes we ad natural fruit concentrate.
Gin is a rather dominating partner in a gin & tonic and delivers intensive aromas. Some of the fine nuances in flavour that are brought out by the production of the Indi Tonic may be covered. What should be paid attention for combining Gin and Indi Tonic? Are there gins that fit specially well or others that you wouldn’t recommend for the combination with Indi Tonic?
Paul: INDI &Cº Tonic water is great in a classic Gin & Tonic. For us this was key when we developed the product. We wanted to offer an alternative to the existing brands, which as you know in the category of Tonic Water are very limited. So in our opinion we needed to create a Tonic Water which brings out the unique characteristics of any classic London Dry Gin. INDI &Cº Tonic offers the bite of the Quinine, offer a good bubble, use natural sugars and so allow every G&T made with INDI&Cº to be an elegant and gentle drink.
Though I want to stress that for us also extremely important is to invite your readers to try INDI&Cº Tonic and the other flavours, Lemon, Orange and Black, as a refreshment drink. INDI &Cº should be enjoyed also without any combination of alcohol. So we definitely not want to be only a mixer, but offer quality and artisanal refreshment drinks.
Beside the „classic“ Indi Tonic you also offer Indi Lemon and Indi Orange. Are there huge differences to the normal aromas?
Paul: Well we apply to all our flavours the same production process of maceration and distillation, tough it´s obvious we use different ingredients. INDI Lemon is a Tonic whit more lemon and citric influence, though with Quinine. It is very suitable for many Gins, and we challenge the Bar Tenders around the wold to find their prefect G&T serve for our INDI Lemon Tonic.
As for Orange, this is more juice driven, it has 30% of concentrated juice and it´s just a fantastic, I would say more adult, Orange refreshment drink. I love it with Vodka or a “Spicy” Rum.
On your homepage I discovered the Indi Black that is completely new for me. Do you tell us the secret of this product? What is it flavoured with and why is it that dark?
Paul: Black includes the Cola Nut, so it´s very dominant with it´s Cola flavour. The world of Cola´s is obviously dominated by the two big brands. With our unique production process we like to take it to another level. Apart from the cola nut, a unique ingredient is the Violet, which gives a unique flower taste. Though it´s a sweet style of Cola, the natural Citric ingredients make sure it´s refreshing and balanced. As for the colour of the INDI &Cº BLACK, we use natural colouring of burned brown sugar.
It’s summer now, best season for cocktails and gin& tonic. What is your favourite cocktail? Or do you have a personal tip how you love your Indi Tonic best?
Paul: For me it´s key that the Gin and Tonic is well served. Today the best serve for a G&T you can find in Spain. Big Burgundy glass, strong and big ice cubes, lemon and lime peel, and maybe some dried Juniper berries, would work for me, as I am a fan of classic G&T. But I need to stress that the perfect serve is extremely important, for me the Spanish G&T is the key to the success.

Thank you for the interview and the fantastic insights!

Tom Richter erzählt von TOMR’S Tonic

IMG_0403Mit TOMR's Tonic begann 2007 der Siegeszug der Tonic Sirups. Es gibt mittlerweile etliche ähnliche Produkte, aber das Original ist und bleibt nun mal das Original. Ginobility ist stolz darauf, den exklusiven Vertrieb in Europa innezuhaben und euch den TOMR's Tonic anbieten zu können. (Ihr findet ihn hier im Shop)

 

TOM R ichter hat uns auf unsere Bitte hin einige Fragen zu seinem Baby beantwortet. (For the English version please scroll down)

Bevor wir über TOMR’S Tonic reden würden wir gerne etwas über den Mann hinter dem Produkt erfahren: Wer ist Tom Richter? (Der Name klingt deutsch, aber ich vermute, das bist du nicht…). Erzählst du uns wie du deinen Tag verbringst, wenn du gerade mal keine Flaschen für TOMR’S Tonic spülst? :-)

Tom: Ich habe einen großen Teil meines Lebens als professioneller Schauspieler verbracht. Ich hatte auch das große Glück auf dem Broadway zu arbeiten. Jetzt bin ich eingetaucht in die Craft Cocktail Szene in New York City. Letztes Jahr war ich in den USA “Bols Around the World”-Champion und Finalist in Amsterdam. Ich verbringe meine Zeit als Bartender im Dear Irvin, Milk&Honey und Attaboy.

Gin & Tonic ist ein sehr verbreitetes Getränk und es gibt etliche Tonic Waters um es auf unterschiedliche Weise zu genießen. Was hat dich also zur Entwicklung von TOMR’S Tonic veranlasst? Göttliche Eingebung? Langeweile? Der Wunsch, Millionär zu werden?

Tom: Ich war einfach unglücklich mit den Tonics, die vor sieben Jahren erhältlich waren. So etwas wie mein Produkt gab es da draußen nicht und ich brauchte es … also hab ich’s gemacht! Ich hatte nicht beabsichtigt eine Firma zu gründen oder eine neue Getränkekategorie zu erfinden, aber es ist passiert und da bin ich also!

tomrs_founderTOMR’S Tonic ist handgemacht. Wessen Hände arbeiten denn da?

Tom: Bei der Produktion packe ich selbst aktiv mit an. Ich beaufsichtige die kleine Produktionsstätte und es wird noch alles in Handarbeit gemacht, aber in großen Mengen.

Reden wir über die Zutaten: Woraus wird TOMR’S Tonic Sirup gemacht und was ist das Geheimnis seines Geschmacks?

Tom: Das ist ganz einfach: Chinarinde, Zitronensäure, Bio-Zucker, Bio-Zitrusfrucht, einige Kräuter und Gewürze und Wasser. Das Geheimnis des Geschmacks hat mit dem Boden zu tun, dem die Chinarinde entstammt. Ich habe Zeug aus der ganzen Welt probiert und habe ein ganz bestimmtes Geschmacksprofil ausgewählt. Die Rinde spiegelt wirklich ihre Herkunft wieder.

Woher bekommst du die Botanicals für TOMR’S Tonic und wie kannst du sicherstellen, dass sie deinem hohen Qualitätsanspruch entsprechen?

Tom: Ich importiere jetzt direkt um die Beschaffenheit sicherzustellen.

Dein Standardrezept, das du auf TOMR’S Tonic weitergibst, ist 1:2:3. Es ist hilfreich eine Richtlinie zu haben, aber abgesehen von allen Standards: Hast du einen heißen Tipp für uns wie wir das Tonic auf besondere Weise einsetzen können oder in einem erstklassigen Cocktail?

Tom: Ich denke es ist wirklich gedacht für den BESTEN Gin&Tonic, den du je hattest… Es kann auch als komprimierter Tonic benutzt werden, ebenso als Bitter in dunklen Spirituosen - im Manhatten und anderen traditionellen Cocktails, aber die Einsatzmöglichkeiten sind grenzenlos!.

Wohin vertreibt ihr TOMR’S Tonic inzwischen - außer den USA und Deutschland?

Tom: Über meine deutschen Importeure Ginobility sind wir, glaube ich, in Griechenland, Italien, im Vereinigten Königreich, Russland, Ungarn - das ist, was mir bekannt ist. Außerdem haben wir gerade in Hong Kong begonnen, wir werden in Australien vertrieben, in Canada und wir sind gerade dabei Seol anzugehen.

Und natürlich möchten wir auch etwas über Pläne und die Zukunft hören: Gibt es ein neues Projekt? Etwas, auf das wir neugierig sein können?

Tom: Ich werde mehr Sirups machen…. Und andere Produkte, die Bitter und aromatische Bestandteile enthalten.

Dankeschön!!!

 

Before talking about TOMR’S Tonic let’s learn a bit about the man behind the product: Who is Tom Richter? (The name sounds German, but I suppose you aren’t…) Can you tell us how you spend your days when you are not washing bottles for TOMR’s Tonic? :-)

Tom: I had spent a large chunk of my life as a professional actor. Had the great fortune of working on Broadway as well. Now I am immersed in the craft cocktail scene in NYC. Last year I was the Bols Around the world Champion for the USA and was a finalist in Amsterdam. I share my Bartending time with Dear Irving, Milk & Honey, and Attaboy

Gin & Tonic is a very common drink and there are several Tonic Waters to enjoy it in different ways. So what let you start thinking about creating TOMR’S Tonic? Devine inspiration? Boredom? The desire to become a millionaire?

Tom: I was just unhappy with the tonic available 7 years ago. There was nothing like my product out there, and I needed it…so I made it. I had no intention of starting a company or of creating a new beverage category, but it happened and here I am!

TOMR’S Tonic is handcrafted. Whose hands?

Tom: I am very hands on in the production. I supervise the Little production facility, and it is all still done by hand, but in large quantities.

Let’s talk about the ingredients: What is TOMR’S Tonic Syrup made of and what are the secrets of its flavor?

Tom: It is very simple…cinchona bark, citric acid, organic sugar, organic citrus, a couple herbs and spices, and water….The secret to the flavor is involved with the terreoir of the cinchona bark. I’ve tried the stuff from all over the world and I selected a very specific flavor profile. The bark really reflects its origin.

Where do you get your botanicals for TOMR’S Tonic and how can you assure they are of that high quality you demand?

Tom: I import direct now, assuring consistency.

Your standard recipe given on TOMR’S Tonic is 1:2:3 – useful to have a guideline but beside of standards: Do you have a hot tip for us to try it in a special way or in superb cocktail?

Tom: I think it is really meant for the BEST tonic and gin you have ever had….it can also be used as a compressed tonic, much like a bitters with dark liquors – in manhattan and old fashioned sytle cocktails, but the uses are becoming infinite

Where do you sell TOMR’S Tonic meanwhile – except USA and Germany….?

Tom: Through my German importers-Ginobility - I believe we are in Greece, Italy, UK, Russia, Hungary, - that I know of. Also we just went into Hong Kong, we are distributed in Australia, Canada, and we are about to go into Seol

And of course let’s hear about plans and future: Is there a new project? Something we can be curious about?

Tom: I will be making more syrups…and other products involving bitter and aeromatic elements.

THANK YOU!!!!

Eröffnung der Gin Gallery im Stollen 1930

Logo Gin Gallery Stollen 1930

Alles begann mit einer Gin-Großbestellung aus Österreich die im Februar 2014 bei uns einging. Dass war der erste Kontakt mit Tom Hausknecht dem Barchef des „Stollen 1930“ in Kufstein.

Bald danach folgte eine Einladung zur offiziellen Eröffnung der Gin Galerie am 30. April 2014 mit der Frage ob wir einen Beitrag zum Rahmenprogramm leisten wollen.

Zu diesem Zeitpunkt war uns noch in keinster Weise klar was uns erwarten wird, wussten wir doch zu diesem Zeitpunkt nur von dem Hotel zu dem die „Stollen 1930“  gehört – dem Auracher Löchl. Hier würden wir in ur-gemütlichen Zimmern übernachten und ein tolles Frühstück bekommen. Aber eines nach dem anderen.

Unser Beitrag war die Präsentation einiger Deutscher Gins vor einem Auditorium von ca 50 geladenen Gästen sowie ausgesuchter österreichischer Pressevertreter, u.a dem ORF. Neben uns sollten auch noch zwei Vertreter von Pernot Ricard – bekannter Maßen der Vertrieb von Beefeater und Beefeater 24 außerhalb Englands - einen Vortrag halten.
Dass wir uns diese Chance nicht entgehen lassen würden war klar!

Das Auracher Löchl in der Altstadt von Kufstein Das Auracher Löchl in der Altstadt von Kufstein

Nach einigen Stunden im Auto kamen wir also im schönen Kufstein in Österreich an, auch wenn unser Navi uns konsequent im Kreis führte da es mit der Lage des Auracher Löchels in Mitten der wunderschönen Altstadt in einer verkehrsberuhigten Zone nicht klar kam!

Wie auch immer, knapp 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung waren wir also da und die Vorbereitungen liefen noch auf Hochtouren. Nachdem wir im Auracher Löchl eingecheckt hatten und dann den „Stollen 1930“ direkt gegenüber von dem Hotel erstmals betraten blieb uns schlichtweg die Spucke weg!

 

Die Türen zur größten Gin Galerie der Welt im Stollen 1930 Die Türen zur größten Gin Gallery der Welt im Stollen 1930

Die Location ist einfach der Hammer: Durch eine zwei-flügelige Tür betritt man einen flachen rustikalen Gang der leicht abwärts führt. Es folgt eine Glastür hinter der nochmals ein kurzer Gang folgt an dessen linken Seite bereits die ersten Flaschen Gin in groben Käfigen präsentiert werden. Danach gelangt man über einige Holzstufen in den eigentlichen Barbereich.

Ein Gewölbekeller der direkt aus dem Fels gehauen wurde. Etwa 6 Meter hoch und gut 15 Meter lang. Die Bar befindet sich in der Mitte des Raumes und nimmt gut ein Drittel des Raumes ein – die Spielwiese von Tom und seiner Crew gesäumt von Barstühlen und Bartischen an den Wänden. Von der Decke hängen schwere Kronleuchter in riesigen Vogelkäfigen und große samtbezogene Ohrensessel stehen am Rand in Gruppen zusammen. Alles ist in dunklem Holz gehalten und versprüht den Charme der 30er Jahre ohne aber aufgesetzt zu wirken (der Stollen 1930 wirbt dahingehend auch für sich und bezeichnet sich auch als „Speak easy Bar“).

Soviel zur Location an sich.

Nachdem wir uns einen Überblick gemacht haben wurden wir dem Pernot Ricard Team Mike und Cati vorgestellt und gleich danach wurden wir in den Ablauf des Abends uns unsere Rolle eingeführt.

Der Stollen 1930 in Kufstein Der Stollen 1930 in Kufstein

Um 19 Uhr kamen die ersten Gäste und die Presse und um 20.05 Uhr begann der offizielle Teil, den Richard – seines Zeichens Inhaber des Auracher Löchls und des Stollen 1930 einläutete. Nachdem der Bürgermeister von Kufstein mit Müh und Not die Taufe mit einer Flasche Beefeater vollzogen hat (drei Anläufe brauchte es bis die Flasche endlich an der Felswand zerschellte), wurden die verhüllten Boards und Regale an den Wänden in und auf denen die derzeit 488 verschiedenen Gins und Genevers präsentiert werden enthüllt. Alle Flaschen sind nummeriert und sind in der Gin Karte entsprechend gelistet und kurz beschrieben.

Die Gin Karte des Stollen 1930 und seiner Gin Galerie Die Gin Karte des Stollen 1930 und seiner Gin Gallery

Danach war es an Mike und Cati Fachwissen zu vermitteln. Routiniert referierte Mike frei zur Herkunft und Herstellung des Gin in Allgemeinen, um anschließend für eine Einführung in die Besonderheit von London Dry Gin und das Tasting von Beefeater Gin und Beefeater 24 an Kati zu übergeben.

Parallel hierzu bekamen natürlich alle Anwesenden entsprechende Gins zur Verkostung gereicht.

Nach Mike und Kati hatten wir Gelegenheit  zunächst Ginobility und die Motivation und Hintergründe darzustellen (und ein wenig Werbung für unser Gin-Buch zu machen), um dann das Tasting weiterzuführen. Da wir uns auf deutschen Gin fokussiert haben kam – wie sollte es anders sein als erstes die Galleonsfigur der deutschen Gins Monkey 47 Dry Gin dran. Gefolgt wurde er von einem Urgestein dem Lebensstern Dry Gin, eigentlich ja eine deutsch-österreichische Koproduktion. Nach einer Pause sollten wir eigentlich noch Ferdinand’s Saar Dry Gin und zum Abschluss Hayman’s Sloe Gin präsentieren, aber trotz der Versuche von Richard die Aufmerksamkeit auf die Redner zu lenken schwand die Aufmerksamkeit der Gäste bereits bei Mike und Cati auf fast null. Ein kleiner Wehrmutstropfen an diesem Abend – es sollte aber der Einzige bleiben.

Wir machten aber aus der Not eine Tugend und luden diejenigen die interessiert waren an die Bar ein um dort das Tasting individuell weiterzuführen, was auch sehr gut funktionierte. Gemeinsam mit Mike konnten wir einigen „Neulingen“ die Faszination und Vielseitigkeit von Gin näherbringen.

Tom Hausknecht bei der Eröffnung der Gin Gallerie im Stollen 1930 Tom Hausknecht, Barchef im Stollen 1930 bei der Arbeit

Neben den genannten Gins, die sozusagen zum offiziellen Teil des Programms gehörten probierten wir uns in einer kleinen Runde, die sich im Laufe des Abends zusammenfand, durch eine Reihe weiterer herausragender Gins. Zum Beispiel den Nolet’s Dry Gin Silver, Greyling Modern Dry Gin und den Newcomer Elephant Gin.
Besonders beeindruckend war wie Tom von der Stimmung inspiriert einige spontane Drinks mit TOMR’S Tonic, den er von uns angetragen bekam, kreierte. An dieser Stelle eine kleine Ankündigung: Tom vom Stollen 1930 steuert ab sofort einige seiner Eigenkreationen für unseren Blog bei, die wir in Kürze hier präsentieren werden.

Selbstverständlich gingen auch einige perfekte Gin & Tonics in den für Spanien typischen Ballonas und tollen Garnituren über die Theke, denn auch die Auswahl an Tonic Water lässt im Stollen1930 fast keine Wünsche offen. Neben Thomas Henry, Fentiman’s Tonic und dem schon erwähnten TOMR’S Tonic ist auch Fever Tree Tonic  und Fever Tree Mediteranian sowie QTonic erhältlich. Neben dem Gin Sortiment, das wie erwähnt derzeit um die 330 Gins umfasst und stetig erweitert wird, wird auch die Tonic Auswahl sinnvoll ergänzt.

Aber nicht nur die Drinks sind unfassbar gut, auch die Küche lässt keine Wünsche offen. Das „Flying Dinner“, dass von Seiten des Auracher Löchl kam, war von Vielseitigkeit und konsequenter Frische und Kreativität geprägt.

Ginobility_Stollen1930_Gin-Gallery_2Resumee: Ein super Abend, mit tollen und sympathischen Menschen,  in einer unglaublich tollen Location mit extrem kompetentem und liebenswürdig authentischem Personal und natürlich einer unglaubliche Gin Auswahl!!
Jeder der die Chance hat dem Team von Richard und Tom sowohl im Stollen 1930 und/ oder im Auracher Löchl einen Besuch abstatten zu können wird mit Sicherheit nicht enttäuscht.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese Gelegenheit hatten und mit Sicherheit bleiben wir mit dem Auracher Löchl und dem Stollen 1930 in engem Kontakt, denn was würde besser zusammen passen als das 1. Gin Museum mit der größten Gin Gallery der Welt mit dem Ziel um die 1000 Gins anbieten zu können und Ginobility. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Links:
Webseite des Auracher Löchl
Weblink zum Stollen 1930
Blog des Stollen 1930
Kurzportrait des Stollen 1930 als PDF zum download

Messerückblick: Gin auf der Finest Spirits 2014

Die Finest Spirits in München war bisher eher dafür bekannt Whisk(e)y Liebhabern ein Eldorado an neuen Eindrücken zu bieten. Aber am Boom der vielleicht vielseitigsten Spirituose überhaupt - dem Gin - kommt eine Messe mit einem solch exquisiten Namen heute nicht mehr vorbei.
Hier also ein kleiner Gin und Tonic fokussierter Rückblick auf die Finest Spirits 2014 aus der Perspektive unserer freien Redakteurin und Bloggerin Petra Milde:

Finest Spirits 2014 im MVG Museum Finest Spirits 2014 im MVG Museum

Die Ausstellungsfläche der Finest Spirits in München in der Halle war ausverkauft, nicht alle Anfragen von Ausstellern konnten befriedigt werden: Veranstalter Frank Böer hat sich mit seiner Spirituosenmesse einen Namen gemacht in der Szene, auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Und nicht nur Aussteller kamen zu Hauf, sondern auch Besucher:

Finest Spirits 2014 in München weckte großes Interesse Finest Spirits 2014 in München weckte großes Interesse

Am Samstagnachmittag war es zeitweilig so voll, dass es in den Gängen stockte. Überall gut gelaunte Grüppchen im Gespräch, Interessierte und experimentierfreudige Besucher an den Ständen, freundliche Aussteller, die ihre Produkte begeistert und mit Herzblut präsentierten – so muss Messe sein!

 

 

Messethema Home Bar
Neben Whisky, Rum und Obstbränden war es dieses Jahr nicht zuletzt der Gin, der im Zentrum des Geschehens stand und deshalb kommen natürlich auch wir von Ginobility nicht daran vorbei, ein wenig über die Messe zu plaudern. Denn das diesjährige bewusst gesetzte Schwerpunktthema der Finest Spirits war wie geschaffen für Ginobility: Home Bar! Frank Böer erläuterte diese Wahl: „Erstmals nicht nur Sprit, Sprit, Sprit, sondern was kann man mit der Spirituose auch machen? München ist eine Barstadt, wir haben viele gute Barkeeper, aber auch viele Leute, die gerne gute Cocktails trinken. Wir merken das auch hier auf der Veranstaltung in den letzten Jahren. Die Leute interessiert immer mehr: Was können sie mit diesen Spirituosen auch anfangen?“

Es wurde gemixt und geschüttelt
Das demonstrierten renommierte Barkeeper während der drei Messetage eindrucksvoll. Sei es an der Theke der Barschule München, an der die Besucher demonstriert bekamen, wie perfekte Cocktails kreiert und geshakt werden oder auch beim Chivas Regal, wo der bekannte Blended Whisky als Grundlage für leckere Cocktails diente. An der hauseigenen FINEST SPIRITS Bar aber ging es um unsere Herzenssache: Richi Link von der Münchner Punkrock-Bar Wasserwerk bewies am Beispiel Gin & Tonic, dass man auch zuhause an der Home Bar mit wenigen Grundzutaten variantenreich arbeiten kann. Gin ist nicht mehr groß im Kommen – er ist längst da und ist DAS Szenegetränk schlechthin geworden. Aber es geht immer mehr weg von der klassischen dominanten Wacholdernote hin zum Spielen mit den Kombinationen unterschiedlich geprägter Gins und Tonics.

Gin & Tonic auf der Finest Spirits 2014 mit dem Leitthema "Home bar" Gin & Tonic auf der Finest Spirits 2014 mit dem Leitthema "Home bar"

Drei Gins + drei Tonics = drei absolut unterschiedliche Gin & Tonics
Richi machte es vor und lud zum Vergleich ein:

  • Der Beefeater und ein klassisches Indian Tonic (er benutzte durchgehend Tonics von Fever-Tree) ergeben einen Gin&Tonic wie er klassischer nicht sein könnte
  • Ein leichter, milder Citadelle kombiniert mit einem Fever-Tree Mediterranien Tonic beschert Thymian-, Rosmarin- und Madarinnoten – ein Kräuterzweig im Glas sorgt für Optik und Aroma
  • Den  feel! Munich Dry Gin mit seinen fruchtigen Noten kombiniert Richi mit einem Fever Tree Elderflower Tonic und gibt eine tiefgekühlte Himbeere dazu. Lecker!

Viele regionale Ginproduzenten sind vertreten
Die Macher des feel! Munich Dry Gin ließen es sich nicht nehmen, selbst auf der Finest Spirits auszustellen. Schließlich haben sie hier in München ein Heimspiel. Korbinian Achternbusch, Stella Hartmann und Michael Weißenböck sind das junge Team, das seinen weichen, bio-zertifizierten Dry Gin präsentierte. Ein Interview mit Korbinian Achternbusch haben wir letztes Jahr ja bereits veröffentlicht. Auch an vielen anderen Ständen entdeckte ich regionalen deutschen Gin. Kaiser Hill 16 beispielsweise, einen klassischen Gin, bei dem die Wacholderbeere im Vordergrund steht.

Hans-Gerhard Finks Premium-Gin Serie Albfink auf der Finest Spirits 2014 Hans-Gerhard Finks Premium-Gin Albfink auf der Finest Spirits 2014

Hans-Gerhard Fink, der bisher auf Messen vor allem seinen Schwäbischen Highland Whisky Finch vorstellte, war hier in München jetzt auch mit seiner neuen Premium-Serie Albfink vertreten. Die Wacholderheide sei schließlich das zentrale Landschaftselement der Schwäbischen Alb – was läge also näher, einen Gin herzustellen? In den letzten drei Jahren lief die Entwicklung und Produktion des Dry Gin recht stiefmütterlich neben den anderen Destillaten her, doch da  jetzt mehr und mehr Anfragen bei ihm ankommen aus der Hotellerie, entschloss sich Hans-Gerhard Fink, eine eigene Marke zu generieren. Neben dem Finch jetzt also die Schwestermarke Albfink, in der neben dem Gin beispielsweise auch ein Getreidewodka angeboten wird.

Auch Tonic Wasser fehlt nicht auf der Finest Spirits
Wo Gin ist, dürfen natürlich auch Tonic Water nicht weit sein. Ganz in der Nähe vom Albfink war der Stand von Fentimans zu finden. Hier konnte ich etwas Neues probieren, das Fentimans Light Tonic Water. Wer jetzt beim Ausdruck „light“ an irgendwelche Limonaden mit Zuckeraustauschstoffen denkt, liegt bei Fentimans falsch: Bei der Traditionsmarke setzt man  auf Qualität und verwendet weder Geschmacksverstärker noch Konservierungsstoffe.

Fentimans Tonic Water inklusive neuer Light Version auf der Finest Spirits 2014 Fentimans Tonic Water inklusive neuer Light Version auf der Finest Spirits 2014

Nils Wieczorek erklärt mir: „Mit dem Tonic Light haben wir auf die Nachfrage von Ginherstellern und Kunden reagiert, die sagen, es gibt jetzt sehr viel floralere Gins.  Zum Beispiel den Monkey , den Tanqueray 10 oder den Saffron. Es ist eigentlich sehr schade, solche Gins mit sehr süßen, herbalmäßigen Tonicwässern zu ersticken. Man darf eins nicht vergessen: Beim Gin & Tonic ist der größte Anteil der Tonic. So haben wir ein Tonic Wasser entwickelt, das weniger Zucker enthält – und das ist eigentlich schon alles. Es enthält nur weniger Zucker als das Standard Fentimans,  dadurch kommt  die Zitrusnote etwas besser heraus. Man hat das Gefühl, dass auch das Chinin ein wenig mehr herauskommt, aber der Anteil ist gleich. Auch die Botanicals sind die gleichen.“

So drehte ich also langsam meine Runden, genoss Atmosphäre, Gespräche, Gin & Tonic, Leckereien an Käse-, Chips- oder Pralinenständen und natürlich auch so manchen Dram Whisky. Schließlich ist nicht zu leugnen, dass die Anzahl der Whisky/Whiskey-Aussteller deutlich überwiegen und die Finest Spirits nicht zuletzt auch ein El Dorado für Whiskyfreunde ist. Aber das ist hier nicht unser Thema….

 

Petra Milde ist selbständige Autorin und schreibt hin und wieder auch für Ginobility.
Wer mehr von ihr lesen möchte, kann das beispielsweise auf ihrem eigenen Whiskyblog www.meinwhisky.com. Dort erfahrt ihr dann auch etwas über die Whiskys auf der Finest Spirits 2014.

5 Jahre Chaplin Bar & Lounge Frankfurt

Die Chaplin Bar & Lounge in Frankfurt Bornheim ist eine der ersten Adressen in Frankfurt wenn es um Gin geht. Über 70 Gins und 7 verschiedene Tonic Water hat Arbi Arbedian für seine Gäste im Angebot. Und damit man als Gast nicht den Überblick verliert, gibt es neben äußerst kompetenter, individueller Beratung auch eine sehr umfangreiche Gin Karte mit Infos und Hintegründen zu einer Vielzahl der angebotenen Gins.
... es muss nicht weiter betont werden, dass die Chaplin Bar zu den Stammadressen von Ginobility zählt.

Nicht zuletzt darum freuen wir uns sehr ein Jubiläum ankündigen und hierzu herzlich einladen zu können:
Die Chaplin Bar feiert am Donnerstag, den 13.2.2014 ihr 5jähriges!
Los gehts ab 19 Uhr und gefeiert wird ohne Ende!

5 Jahre Chaplin Bar & Lounge Frankfurt 5 Jahre Chaplin Bar & Lounge Frankfurt

 

Natürlich gibt es zur Feier des Tages auch zwei hoch zwei Gin & Tonic Specials zu je € 6.50:

Gansloser Black Gin und Reisetbauer's Blue Gin zusammen mit wahlweise
FeverTree Tonic Water oder FeverTree Mediterranean Tonic Water.

Musikalisch gibts von DJ Amine Rhe 90s, R&B und Soul auf die Ohren!

... Na dann,
bis Donnerstag in der Chaplin Bar & Lounge, Berger Straße 247, 60385 Frankfurt

The Duke Munich Dry Gin - einer der ersten deutschen Gins! Ein Interview.

The Duke Munich Dry Gin gehört zu den ersten deutschen Gins die es völlig zu recht zu internationalem Ansehen gebracht haben und somit dazu beitrugen Deutschland als ernstzunehmende Größe im internationalen "Gin-Zirkus" zu etablierten.

The Duke Munich Dry Gin - klassisch in der Form, unverwechselbar im Geschmack. The Duke Munich Dry Gin - klassisch in der Form, unverwechselbar im Geschmack.

Da The Duke zu den ersten Gins in unserem Shop gehörte, haben wir die münchner Gin Pioniere zum Interview gebeten um mehr über diesen besonderen Gin zu erfahren und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Unser Interviewpartner Maximilian Wagner stieß 2010 zu den beiden Gründern Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker von The Duke hinzu und kümmert sich seitdem um den Vertreib und die Vermarktung.

The Duke Munich Dry Gin - Die Macher v.L.n.R. Maximilian Wagner (Vertrieb und Vermarktung, Maximilian Schauerte (Gründer), DanielSchönecker (Gründer), Marcelo Fernandes (Auszubildender Destillateur) The Duke Munich Dry Gin - Die Macher
v.L.n.R. Maximilian Wagner (Vertrieb und Vermarktung, Maximilian Schauerte
(Gründer), DanielSchönecker (Gründer), Marcelo Fernandes (Auszubildender Destillateur)

Ginobility: Was macht Eurer Meinung nach einen sehr guten Gin aus?!

Maximilian Wagner: Ein sehr guter Gin sollte meiner Meinung nach insbesondere dadurch glänzen, dass er einen eigenen Geschmack hat und nicht nur eine Kopie eines vielleicht schon etablierten und „funktionierenden“ Gin ist.
Die Auswahl höchstwertiger Zutaten und eine saubere Herstellung nehme ich mal als Grundvoraussetzung.

 

Ginobility: Wie lange habt Ihr gebraucht um das Rezept für The Duke in der jetzigen Form zu kreieren? Gab es Vorbilder bei der Rezepturentwicklung bzw. woher kam die Inspiration?

Maximilian Wagner: Die Grundidee des Duke Gin war einen „ursprünglichen“ Gin zu entwickeln, einen, der wieder auf den Ursprung des Ganzen zurückgeht – die Wacholderbeere. Zusätzlich war klar, dass er nicht eintönig sein durfte, so dass eine Komposition an Kräutern und Gewürzen (Drogen) gewählt wurde, die den Duke mit einer herrlich kräftigen Wacholdernote daherkommen lassen, ihm aber auch eine Frische und Vollmundigkeit verleihen. Das Ziel war auch ganz klar, dass der Gin sich nicht z.B. von Tonic „beerdigen“ lassen sollte, sondern durch-schmeckt und den Drinks seinen eigenen Charakter und Geschmack zugibt.

 

The Duke Munich Dry Gin und der Kupfer Still der deutschen Firma CARL  The Duke Munich Dry Gin und der Kupfer Still der deutschen Firma CARL

Ginobility: Gibt es Besonderheiten bei der Herstellung von The Duke bzw. mit welchen Destillationsverfahren arbeitet Ihr?

Maximilian Wagner: Besonders ist sicherlich die Auswahl der Drogen – alle aus biologischem Anbau, was weniger einer ideologischen Vorstellung geschuldet ist sondern sich schlicht auf die gewünschte, höchste Qualität bezieht. Biologisch angebaute Wacholderbeeren sind deutlich aromatischer als konventionell ausgebaute Ware – das setzt sich auch bei den anderen Kräutern und Gewürzen und dem Grundalkohol – aus 100% biologisch angebautem Getreide gebrannt – durch…
Wir destillieren zweifach in unserer eigenen kupfernen Destille; auch Abfüllung und Etikettierung wird von uns selbst im eigenen Haus erledigt, genauso wie auch Vertrieb und Vermarktung von uns erledigt werden.
In der Produktion haben wir somit die Möglichkeiten immer und überall laufend Qualitätskontrollen durchzuführen, und man muss sich nicht z.B. auf einen „Lohnbrenner/-abfüller“ verlassen – was der ganzen Sache eh wieder seinen Charme und Authentizität nehmen würde ☺

Die Bio-Botanicals des The Duke Munich Dry Gin Die Bio-Botanicals des The Duke Munich Dry Gin

Ginobility: Was ist das typisch münchnerische bzw. bayrische an The Duke?!

Maximilian Wagner: Ich glaube hier gibt es verschiedene Punkte:

  1. Wir haben Hopfen und Malz in unserem Gin; was bei der Rezeptentwicklung zunächst mal mit einem Lächeln und Augenzwinkern ausprobiert wurde, zeigte schnell, dass es Sinn macht: Gersten-Malz ist geschmacklich kaum wahrnehmbar, macht unseren Gin trotz 45% vol aber schön weich und vollmundig; Hopfenblühten verleihen dem Gin (wie auch beim Bier) eine gewisse Würzigkeit.
  2. Der Name ist ebenfalls sehr Münchnerisch/Bayrisch, da er sich direkt auf unseren Stadtgründer bezieht – Herzog Heinrich der Löwe → Herzog = The Duke
  3. Wir sind seit den 1970er Jahren die erste Destillerie, die tatsächlich ihre gesamte Produktion mitten in München (Schwabing/Maxvorstadt) angesiedelt hat.
  4. Trotzdem verstehen wir uns nicht nur als Münchner Gin sondern auch als ein Deutsches Produkt, das man inzwischen ebenso gerne in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt oder Stuttgart genießt – natürlich auch in den ländlicheren Regionen.

 

Ginobility: Wieso habt Ihr Euch für einen so aromatischen und gehaltvollen Gin entschieden?

Maximilian Wagner: Gin ist klassischer Weise keine Spirituose die man in großen Mengen pur trinkt (auch wenn ich es jedem nur empfehlen kann den Duke nach einem opulenten Mahl auch mal pur als Digestif zu genießen!), er findet die größte Verwendung in diversen Cocktails und Longdrinks – allen voran der Gin & Tonic. Wenn man jetzt einen Gin hat, der eher etwas „schwach auf der Brust“ ist, kann es gut sein, dass er sich vom Tonic „beerdigen“ lässt – das passiert mit dem Duke Gin nicht. Man wird immer erkennen, dass ein Duke-Gin & Tonic auch ein Duke-Gin&Tonic ist.
Ginobility: Wenn Ihr eine „Special Edition“ von The Duke entwickeln würdet, wie sähe dieser bzw. wie würde dieser schmecken?

Maximilian Wagner: (lacht) wäre die Rezeptur nicht anders ausgefallen, wenn man was anderes gewollt hätte?! Wir sind immernoch sehr zufrieden mit dem eigenen, einzigartigen Geschmack des Duke Gins ☺
Aber die Gedanken sind ja frei – ich schau mir immer gerne Gin auf Navy Stregth an.
Zunächst müssen wir aber noch schauen, den Duke und auch sein neues Geschwisterchen – den LION’S Vodka – weiter voranzutreiben.

 

Ginobility: Ihr habt jetzt schon die zweite Auflage von speziell auf The Duke ausgelegten Gin & Tonic Rezepten herausgebracht. Wer kreiert diese für Euch?

Maximilian Wagner: Die Rezepturen kommen von Andreas Plucinsky, der sie zusammen mit Peter A. Wolf entwickelt hat. Der Anspruch war hier: hervorragende Drinks zu kreieren, die nicht all zu aufwändig in der „Herstellung“ sind und dazu immer wieder geschmacklich etwas Neues bieten.
Das faszinierende ist eigentlich, dass es immer „nur“ Gin & Tonic ist, die aber durch die Zugabe unterschiedlicher Garnituren unterschiedlichste Geschmacksrichtungen bekommen, der Duke Gin ist hierbei die starke Grundlage auf dessen Rücken die Geschmäcker spielen können.

 

The Duke Munich Dry Gin & Tonic The Duke Munich Dry Gin & Tonic

Ginobility: Mit welchem Tonic Water funktioniert The Duke am besten?

Maximilian Wagner: Diese Wahl überlassen wir gerne jedem selbst und ich kann nur jeden dazu ermutigen sich mal durchzuprobieren!
Herrlich, wie unterschiedlich ein Gin & Tonic schmecken kann, wenn man nur das Tonic ändert; variiert man dann auch noch dazu die Garnitur (z.B. Zitrone, Limette, Orangenzeste) ergeben sich wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten!

 

Ginobility: Wie trinkt Ihr The Duke am liebsten?!

Maximilian Wagner: Ich denke das ist Tagesabhängig. Als Gin & Tonic, im Martini, als Digestif, im Red Snapper… die Möglichkeiten sind hier (fast) unendlich ☺
Ginobility: Deutschland geht die positive Entwicklung der Spirituose Gin in eindrucksvollem Tempo mit. Wie sieht Eurer Meinung nach die Zukunft des Gin generell bzw. in Bezug auf den Deutschen Markt aus!? Seht Ihr ein ähnlich langfristiges Potenzial wie in Spanien wo Gin & Tonic eine Art Nationalgetränk ist?

Maximilian Wagner: Viele sprechen von einem Gin-Hype, wir sehen es mehr als eine Gin-Renaissance. Gin war immer da und wird auch immer an den Bars bleiben, aber wie in jedem Segment verschieben sich die Geschmäcker von Zeit zu Zeit.
Ich glaube für eine Größe wie in Spanien – als Nationalgetränk -, wird es in Deutschland nicht reichen (dafür ist es hier nicht warm genug ;-) ). Da bleibt das Gros der Leute doch eher dem Radler und dem Bier verbunden.
Aber es ist schön zu sehen, wie die Barszene sehr kreativ und hochwertig wächst und in der Bar gehört Gin nun mal zu den wichtigsten Grundspirituosen…

 

Ginobility: Fast monatlich erscheinen neue deutsche Gins auf der Bildfläche. Wie bewertet Ihr diese Entwicklung mal abgesehen von der wachsenden Konkurrenz für The Duke? Teilweise hört man bereits von einer „Ginflation“.

Maximilian Wagner: Wenn ein Markt funktioniert, wird es immer wieder Neueintritte neuer Marken geben, damit war und ist zu rechnen.
Wettbewerb belebt das Geschäft, nicht nur, weil sich die einzelnen Firmen untereinander den Markt teilen müssen – sondern auch weil erst durch eine Mehrzahl an Firmen auch ein Markt geschaffen werden kann!
Rückblickend war es sicherlich nicht schädlich für den Deutschen Gin-Markt, dass relativ zeitgleich mit uns zwei weitere Marken auf den Markt kamen – so war keiner von uns eine „komische Rarität, denn Gin hat schließlich aus England zu kommen“, sondern zusammen weckte man die Aufmerksamkeit der Leute, dass bester Gin tatsächlich auch aus Deutschland kommen kann!
Ob man tatsächlich mehr als sechs Ginsorten im Regal stehen haben muss… das  wird die Zukunft zeigen; alles gut, so lange der Duke im Regal steht ;-) (lacht)

Vielen Dank Maximilian Wagner für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit The Duke und dem  "kleinen Geschwisterchen" LION'SVodka!

Wer sich noch ein wenig genauer über The Duke Munich Dry Gin informieren möchte, sollte mal auf www.theduke-gin.de vorbeischauen.

 

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