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Fundsache: Spiegel Online Bericht über junge Brenner

Unter dem Titel "Junge Schnapsbrenner - Geist ist geil" ist auf Spiegel Online ein kurzer Artikel über deutsche Nachwuchsdestillateure erschienen. Im Fokus steht dabei unter anderem Korbinian Achternbusch (Feel! Munich Dry Gin). Er wird ebenso wie Alexander Stein (monkey 47) als Beispiel für die jungen Quereinsteiger genannt, die derzeit die deutsche Ginszene aufmischen. Und dann ist da noch Julian Machinek, der den Beruf des Destillateurs von der Pike auf lernt. Karrieren im deutschen Brennereiwesen - so unterschiedlich können sie laufen!
Zum Artikel geht's hier: Spiegel Online

3 Gedanken zu „Fundsache: Spiegel Online Bericht über junge Brenner“

  • Geist ist geil, dieser Artikel leider weit weg davon. In Teilen einfach nur allgemeine Pressemeldungen wie vom Monkeys47 zitiert. Wenn man weiß wer Alexander Stein und Christoph Keller sind, weiß man warum ein Monkeys 150.000 Flaschen/Jahr verkauft. Immer wieder lustig, wenn einem die Medien sogenannte "Quereinsteiger" verkaufen wollen und zu faul sind mal zu recherchieren:

    Text von Wein Wolf zum Monkeys47:
    „Wir wollen mit Bedacht unsere Produkte auf den Markt bringen und durch absolut erstklassige Qualität, Authentizität und Ausstattung überzeugen“, sagt Alexander Stein, geschäftsführender Gesellschafter der Black Forest Distillers GmbH, der selbst aus der traditionsreichen Weinbrand-Dynastie Jacobi stammt. Für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Herstellung und Vertrieb holt sich der Sohn Rat von seinem Vater. Jürgen Stein, der renommierte Marken wie Jacobi 1880, Fernet Branca, Absolut Vodka oder Champagner Laurent Perrier über Jahrzehnte erfolgreich auf dem deutschen Markt etabliert hat.

    Für die Qualität der Erzeugnisse selbst sorgt Christoph Keller, Besitzer und Brennmeister der exklusiven Edelobstbrennerei Stählemühle. Er wird als Master Distiller für Kontinuität, originelle Blendings und gleichmäßig hohe Spitzenqualität innerhalb der Produktlinien sorgen. Die Erzeugnisse der Stählemühle sind unter Fachleuten vielbeachtet und wurden bei Prämierungen und Fachmessen bereits mehrfach ausgezeichnet: Keller erhielt 42 nationale und internationale Preise allein im Jahr 2008 – und wurde in diesem Jahr von Destillata und Gault Millau in die höchste Kategorie der 50 besten Brennereien Europas aufgenommen.

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    • Hallo Doc,

      nun ja, den Pulitzerpreis gewinnt Frau Kasten vielleicht wirklich nicht mit ihrem Artikel :-) Dass sie aber in weiten Teilen nur Pressemitteilungen zitiert und nicht recherchiert hat - an welchen Stellen machen Sie das fest? Stimmt, sie verwendet an manchen Stellen recht gängige und vertraute Phrasen, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es manchmal schwer ist, das Rad ein zweites Mal zu erfinden...

      Ich habe gerade interessehalber einfach zum Hörer gegriffen und Frau Kasten angerufen, um nachzufragen. Auf diese Weise sei sie auch an die meisten ihrer Informationen gekommen, erzählt sie mir: Sie habe mit Korbinian Achternbusch und Alexander Stein telefoniert. Und sie sei sehr wohl auch auf den familiären Hintergrund des Herrn Stein gestoßen, doch das ändere ja nichts an der Tatsache, dass er ein beruflicher Quereinsteiger sei und keine Ausbildung im Brennereiwesen durchlaufen habe. Das sei es, was sie mit dem Artikel aussagen wollte: Dass man mit Gin in Deutschland sehr erfolgreich sein kann, ohne wie der genannte Azubi eine entsprechende Lehre zu durchlaufen.

      Soviel einfach nur zur Ergänzung, um Ihrer Anmerkung nachzugehen.
      Und vielleicht sollten wir das Thema nochmal selbst vertiefen. Ich schaue einmal, ob ich ein Interview mit Herrn Stein führen kann, um gezielt nachzuhaken. Ein Interview mit Korbinian Achternbusch ist übrigens vor einiger Zeit schon hier im Blog erschienen http://ginobility.de/blog/der-neue-aus-munchen-feel-munich-dry-gin-das-ginobility-interview-mit-krobinian-achtenbusch-912

      Viele Grüße
      Petra

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  • Na und? ;-) Warum schreibt sie es nicht und AS ist doch für das Marketing und den Vertrieb verantwortlich. Christoph Keller ist der Brenner, und das ist auch gut so. Zwei Profis teilen sich die Arbeit und tun beide das was sie können. Das hat mit Quereinsteiger nichts zu tun. Ob ich ein Handy vermarkte einen Gin oder einen Wein... habe ich Marketing gelernt, muss ich das alles auf dem Schirm haben.

    AS wird sicher nicht mit der Tür ins Haus fallen und sagen, Mensch Petra, das ist alles eine große Marketing Strategie und es läuft echt wie Sau! Also Leute... aber das ist doch auch völlig ok..die Strategie ist verdammt gut, der Gin auch ..also hat alles seine Berechtigung...

    Ich komme aus dem Weinbereich und ..sind wir mal ehrlich.. auch die mittelmäßigen Weine mit gutem Marketing laufen richtig gut.. es gibt da immer was Besseres, aber wenn Personen, Marketing, Geld und Vertriebswege stimmen und bekannt sind, dann ist es kein großes Ding ein halbwegs passables Produkt in den Markt zu bringen.

    Mit dem Monkeys hat man es geschafft, aber das Produkt ist ganz sicher nicht das beste der Welt. Nur wenn ich Alexander Stein wäre, würde ich sicher auch nichts anderes behaupten..

    Übrigens können Sie ein ausführliches Interview auch im Handelsblatt nachlesen... da steht alles nochmal fast 1:1.

    Naja, und wenn ich mir den Munich Feel Gin so anschaue... sorry, sieht aus wie Muttis Parfum in der Magnum Flasche... leider ein gutes Beispiel dafür wie man es besser nicht machen sollte... da hätte man sich mal den Duke vorher anschauen sollen, wie die es machen.. besonders charismatisch finde ich das persönlich trotz allem nicht.. dann lieber doch etwas innovativer und mutiger wie der Dactari - I dream of Gini oder der Granit Gin, die beide mal etwas anderes mit der Flasche machen und auch innovative Konzepte und Ideen einfließen lassen.. nun gut.. der Spiegel hat da für mich eh keine Kern-Kompetenzen und versucht sich da an etwas dranzuhängen..

    Viele Grüße,
    DH

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