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Wacholder – Das Herz des Gins

Ursprünglich kommt der Wacholder aus dem Mittelmeerraum, in Deutschland findet er sich aber auch in der Lüneburger Heide. Kleinere Sorten bringen es nur auf einen knappen halben Meter, teilweise wird er aber bis zu 7 Meter hoch. Und alt kann er werden – bis zu 2000 Jahren! Die Wacholderbeeren bilden sich jedes Jahr aus den weiblichen Blüten, brauchen aber bis zu drei Jahren bis sie reif sind und die typische schwarzbraune Farbe annehmen. Wacholderbeeren werden übrigens nicht nur für die Herstellung von Gin genutzt, sondern auch für Krambambuli, Steinhäger, Borovicska und natürlich die Urform des Gins, dem Genever.

Seit dem Mittelalter findet sich der Wacholder auch in vielen deutschen Gärten. Die Beeren werden der Soße von Braten und Wildgerichten beigefügt und beim Räuchern von Fisch und Fleisch eingesetzt. Zudem wurde er in der Heilkunde verwendet, um die Durchblutung und den Harndrang zu fördern und die Schmerzen des Rheumas zu lindern.

Das Holz des Wacholderbaums ist auch heute noch bei Kunstherstellern beliebt, da es sich gut bearbeiten lässt, aber gleichzeitig robust ist. Zudem ist es elastisch und dauerhaft geschützt gegen Insektenbefall. Dass der Wacholder auch heute noch ein wichtiger Kulturbaum in Europa ist, zeigt seine Ernennung zum Baum des Jahres 2002.

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