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Wales macht auch Gin: Brecon aus der Penderyn Distillery

Penderyn Brecon GinVermutlich denkt ihr bei "Wales" ebenso wenig an Gin wie ich bis vor kurzem. Da kommt einem eher der britische Thronfolger in den Sinn, der den Titel „Prince of Wales“ trägt. Einer denkt an grüne Landschaften, ein anderer an die eigentümliche walisische Sprache mit den berühmten schier unaussprechlichen Ortsnamen. Spirituosenliebhaber wissen vielleicht, dass es in Wales die Penderyn Distillery gibt, die den gleichnamigen Whisky produziert. Doch wusstet ihr, dass in dieser seit dem Jahr 2000 produzierenden Brennerei auch ein Gin hergestellt wird? Und wir führen ihn sogar im Ginobility-Shop! Brecon Special Reserve Gin heißt er, benannt nach der walisischen Bergkette Brecon Beacons.

Bei einer Besichtigung der Brennerei konnte ich einen Blick auf die einzigartige Faraday-Brennblase werfen, in der Penderyn seine Spirituosen brennt. Ein Pot Still mit aufgesetzter Kolonne, die über unglaubliche 24 Siebe verfügt, produziert äußerst effizient einen sehr reinen Alkohol. Das ist schon ein beeindruckender Anblick, den die Brennanlage mit ihren Rohren, Leitungen und hohen Zylindern da bietet.

Penderyn BrennanlageIm kleinen Besucherzentrum erhalten Whiskyfreunde dann einen kleinen Einblick in die Fassreifung und die Gin-Interessierten einen Überblick über die für den Brecon verwendeten Botanicals.

Penderyn BotanicalsEin Sample Fläschchen des Brecon Special Reserve Gin gab es als Give Away und das habe ich gestern Abend geöffnet, um euch meine Eindrücke von diesem walisischen Gin zu schildern:

Penderyn Brecon GinIn die Nase steigt eine feine, zarte Süße. Ein wenig Wacholder, etwas Zitrusaroma – alles sehr dezent.

Nach diesem ersten sehr zaghaften Kontakt ist der Eindruck im Mund dann deutlich kräftiger: Der Wacholder ist deutlich wahrzunehmen, dazu eine fruchtige, leicht bittere Zitrusnote. Orangenschale. Auch Lakritze schwingt mit. Da sind spicige Aromen, die ich aber keinem Gewürz näher zuordnen könnte. Und über allem eine leicht florale Kopfnote. Der Alkohol ist deutlich wahrnehmbar, obwohl der Brecon „nur“ mit 40% vol. abgefüllt wird.
Ich kühle den Gin mit Eiswürfeln deutlich herunter. Er trübt nicht ein. Im Geschmack verliert er aber deutlich. Die vielschichtigen würzigen Aromen und auch die Zitrusfrische ist weg. So ist der Brecon deutlich flacher und der Wacholder wird zum Alleinherrscher.

Beim Gin und Tonic würde ich euch daher zu einem kräftigen Tonicwasser mit deutlichen Zitrusaromen greifen. Das neue Fever Tree Mediterranean tut dem Brecon Gin gut und wäre meine erste Wahl. Auch das Indi Tonic mit seinen Aromen von Zitronen und Orangen kann hier beim Waliser punkten.

Also wie wäre es vielleicht einmal mit einem Ausflug nach Wales?
Hier geht es zum Brecon Special Reserve in unserem Shop
Und hier zur Homepage von Penderyn.

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